Ehemaliger Bahndamm
Blick auf die Marienkirche
Gajos ehem. Meyer zu Jöllenbeck
Marktplatz
Neuapostolische Kirche
Café Nostalgie
Upmeier zu Belzen
Grafschaftsdenkmal
Ev. Marienkirche
Grundschule am Waldschlösschen
Spielplatz im Pfarrwald
Heimathaus
Westerfeldschule
CVJM Heim
Ehemalige WIndmühle
Kath. Liebfrauenkirche
Moschee
Amt Jöllenbeck
Am Tieplatz

Berichte 2014

 

Wanderung in das „Neue Jahr“ am 4. Januar 2014  ca. 70 Personen

In diesem Jahr startete der Heimatverein seine Wandersaison erstmals mit einer „Wanderung ins Neue Jahr“. Ca. 70 Wandersleute hatten sich um 13.00 Uhr am Heimathaus eingefunden. Nachdem in groben Zügen das Programm für diesen Nachmittag von Uwe Biermann erklärt worden war, startete die Gruppe in Richtung Pfarrwald. Dort an der sogenannten „Turnerwiese“ angekommen, fand eine Erklärung über die Sieklandschaft im Jöllenbecker Raum statt. Weiter ging es zügigen Schrittes durch den Pfarrwald in Richtung Glauchauer Str. links ab an Dreekmanns Kotten vorbei, über den Dreeker Bach zum Bauernhof „Große Wöhrmann“, ehemals Limberg und Grundmann, an der Straße „Im Bargfeld“.

Hier kam uns schon der Duft von frischer Bratwurst entgegen. Auch für Getränke war gesorgt. Nach ca. zwei Stunden, die mit Gesprächen und ein paar Liedern mit Gitarrenbegleitung, verbracht waren, löste sich die Gruppe langsam auf. Es war rundherum ein gelungener Nachmittag und sollte im nächsten Jahr wiederholt werden.

 

 Jahreshauptversammlung des Heimatvereins am 18. Januar 2014 130 Teilnehmer

Ein „Volles Haus“ konnte der Vorsitzende Hans-Heinrich Klußmann begrüßen, 130 Heimatfreunde waren zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte zum „Auerhahn“  gekommen. Die Entwicklung der Mitgliederzahl ist positiv, hat der Verein zur Zeit 507 Mitglieder, und ist damit so stark wie vor 30 Jahren.
Am Anfang gedachte die Versammlung der verstorbenen Heimatfreunde. Anschließend würdigte Hans-Heinrich Klußmann die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, ohne die der Verein nicht so lebendig wäre. Schriftführerin Angela Deutsch verlässt auf eigenem Wunsch den Vorstand, hier war die 77-jährige über 10 Jahre tätig. Mit großem Dank, einem Blumenstrauß mit Büchergutschein, verabschiedete H.-H.Klußmann die verdienstvolle Heimatfreundin.

Hans-Heinrich Klußmann bedankt sich bei Angela Deutsch für ihre Tätigkeit im Verein Die Heimatfreunde beim gemütlichen Beisammensein


Uwe Biermann wies in seinem Bericht auf zwei Programmpunkte hin: Der Maibaum wird, zusammen mit dem Boßelverein, erstmals am Heimathaus aufgestellt. Die Aktion „800 Jöllenbecker wandern auf den Spuren des Leineweber“, ist ein offizielles Jubiläumsprojekt „800 Jahre Bielefeld“, er bat für Sonntag, 18. Mai, um rege Teilnahme.
Vereinsmitglied Reinhard Rolfes erinnerte an die kommende Ausstellung über Pastor Johann Moritz Schwager, die der Verein im August mit der Ev. Luth. Kirchengemeinde veranstaltet.
Den Abschluss bildeten die Vorstandswahlen, Hans-Heinrich Klußmann ist für weitere drei Jahre als Vorsitzender gewählt, Uwe Biermann bleibt sein Stellvertreter, Rudolf Kobusch ist für die Finanzen verantwortlich und Rolf Finke ist neu im Amt des Schriftführers.
Das gemeinsame Abendessen mit anschließendem Tanz, rundete die Veranstaltung ab.

 

Grünkohlessen  u. Automuseum Melle am 15. Febr. 2014, 62 Teilnehmer

Am Samstag, dem 15.02.2014 fuhren 62 Mitglieder des Heimatvereins Jöllenbeck zum traditionellen  Grünkohlessen nach Insingdorf zum Restaurant „Bärenkrug“.
Zu Beginn des Nachmittages ging es zunächst in das Automuseum nach Melle. Hier wurden die Besucher in 2 Gruppen durch die umfangreiche Ausstellung geführt. Mehr als 300 Fahrzeuge sind hier ständig im denkmalgeschützten Ambiente der Gründerzeit zu sehen. Es werden Autos von den ersten Anfängen bis heute gezeigt. Die Fahrzeuge sind alle im Privatbesitz und fahrtüchtig. Deswegen sind immer wechselnde Exponate zu sehen, da die Fahrzeuge von ihren Besitzern von Zeit zu Zeit bewegt und in hervorragendem Zustand gehalten werden. Das wohl älteste Ausstellungsstück ist ein nicht restaurierter Daimler aus den ersten Tagen des Automobils. Gebotener Wert ca. 5 Mio. Euro, weil noch im Originalzustand.

Im Oldtimer-Museum Melle Gepflegte Unterhaltung im "Bärenkrug"

Nach zwei interessanten Stunden fuhren die Heimatfreunde dann zum „Bärenkrug“, wo die Gruppe gegen 17.00 Uhr eintraf. Da das Essen bestellt war, ging es dann schnell zur Sache. Grünkohl mit verschiedenen Fleischbeilagen, Kartoffeln und Bratkartoffeln wurden gereicht und an der immer leiser werdenden Geräuschkulisse im Raum, konnte man sehr gut erkennen, dass es allen hervorragend schmeckte, was nachträglich auch von allen bestätigt wurde. Da auch die gereichten Mengen mehr als ausreichend waren, stiegen gegen 19.00 Uhr alle Teilnehmer zufrieden wieder in den Bus und erreichten gegen 19.30Uhr Jöllenbeck.

 

Klönen und mehr... am 27. Febr. 2014 ca. 45 Teilnehmer

ca. 45 Personen hatten sich am Donnerstag zu unserm Klönabend eingefunden. Bernd Klumpe-Scheel referierte über Höfe, Bauern und Heuerlinge vor dem 19. Jahrhundert in Jöllenbeck.
Zur Einführung wurden einige Statistiken über das Lebensalter und auch über die Anzahl der Kinder gezeigt. Eine Heuerlings-Familie hatte durchschnittlich acht Kinder. Dies geht aus den damaligen Kirchenbüchern hervor. Die alten Kirchenbücher sind nur noch als Abschrift von Herrn Rudolf Weitkamp verfügbar. Die Daten aus diesen Büchern wurden digitalisiert und in eine Excel-Tabelle übertragen. Hierzu gehörten alle Geburts- Heirats-und Sterbedaten. Zum Teil wurde auch das Taufdatum und die derzeitigen Taufpaten sofern vorhanden festgehalten. Ebenso gehörte der Beruf der Eltern dazu. Bei den eingetragenen Berufen stellt man fest, dass zu der Zeit meist Collon, Heuerling, Spinner und Weber eingetragen wurde. Handwerker wie Tischler, Zimmermann oder auch Schmied sind nicht oder nur ganz selten zu finden. Eine Erklärung könnte sein, dass es in der damaligen Zeit der Landbevölkerung untersagt war einen handwerklichen Beruf zu ergreifen.

Eine Heuerlingsfamilie Hausweber bei der Arbeit

Aus den Statistiken geht ebenso hervor, dass die Sterberate der Kinder sehr hoch war. Dies mag an der mangelhaften Ernährung und an den schlechten Wohnverhältnissen gelegen haben. Viele Frauen starben im Wochenbett. Die ärztliche Versorgung war sehr schlecht. Aus der Not heraus wurde in vielen Fällen bereits schon nach einem 3/4 Jahr, oft noch kürzer, bereits eine neue Ehe geschlossen. Der neue Ehepartner brachte evtl. auch noch einige Kinder mit in die Ehe. So waren Familien mit zehn Kindern keine Seltenheit. Die Bevölkerung musste hart arbeiten. Während der Sommermonate begann der Arbeitstag um 3.00 Uhr.
Nach der Pause wurden noch einige Genealogien verschiedener alter Jöllenbecker Hofnamen aufgezeigt. Das Ende des Klönabends war auf 20.00 Uhr angesetzt. Es war ein gelungener Abend mit viel Information aus der „Guten alten Zeit“, die aber für die da lebenden Menschen nicht so gut war.

 

Seniorenwanderung  am 09.03.2014 ca. 44 Teilnehmer

Auf dem Rundweg A4

 Am Sonntag, den 9. März 2014 trafen sich 44 Wanderer, bei strahlendem Frühlingswetter, zur ersten Seniorenwanderung des Heimatvereins Jöllenbeck am Heimathaus. Vorbei an der Hauptschule Jöllenbeck ging es zur Vilsendorfer Straße. Hier wurde der Startpunkt des Wanderweges A4 erreicht. Am Tieplatz und der Marienkirche vorbei führte der Weg zum ehemaligen Kleinbahndamm. Diesem folgten wir über die Stadtgrenze Enger hinaus, bis dann der Wanderweg den Kleinbahndamm verließ. Hier wurde eine kleine Trinkpause eingelegt. Nun ging es Richtung Ringsthof. Hier schlugen wir dann den Weg zurück Richtung Jöllenbeck ein. An der Feierdeele Ellersiek bogen wir dann wieder Richtung Kleinbahndamm ab.
Am Heimathaus wieder angekommen bedankten sich viele Wanderer für diese schöne Rundwanderung und wünschten Wiederholung.

 

 Heimatverein besucht NRW-Landtag in Düsseldorf am 11. März 2014, 50 Teilnehmer

Die erste Tagesfahrt in diesem Jahr führte 50 Heimfreunde zur Landeshauptstadt nach Düsseldorf. Auf dem Programm stand der Besuch des Landtages, sowie die Sehenswürdigkeiten der Stadt, mit Rheinterrassen, Altstadt und eben der Königsallee.
Seit über 20 Jahren ist der Landtag im Parlamentsgebäude am Düsseldorfer Rheinufer zu hause. Das Haus wurde im Oktober 1988 feierlich eingeweiht. In einem einstündigen Informationsvortrag wurde den angereisten Jöllenbecker die parlamentarische Arbeit erklärt. Zum Beispiel wird der Plenarsaal nur an ca. 30 Tagen im Jahr von den 237 Abgeordneten der fünf Fraktionen genutzt, die andere Zeit verbringen die Abgeordneten in ihren Fraktionen oder den jeweiligen Ausschüssen. Anschließend erklärte Ralf Nettelstroth, MdL für die Bielefelder CDU, den Jöllenbeckern die Arbeit eines Abgeordneten. Der Rechtsanwalt, mit Wohnsitz in Heepen, stellte sich zum Schluss den Fragen der Teilnehmer.

Im Landtag mit Ralf Nettelstroth (MdL) und im Plenarsaal

Nach so viel Landtag, war Kaffee und Kuchen eine stärkende Abwechslung, bevor die Metropole Düsseldorf von den Heimatfreunden erkundet wurde. Bei Sonnenschein über die „Kö“ bummeln, die Auslagen der Geschäfte anschauen und zum Abschluss ein Altbier in der Altstadt trinken, hat schon ein besonderes Flair, denn die Lage am Rhein mit der Oberkasseler-Brücke gibt Düsseldorf ein besonderes Stadtbild. Die erste Städtetour war interessant, abwechslungsreich und hat den Teilnehmern gut gefallen.

 

Klönen und mehr...  20.03.2014 ca. 55 Teilnehmer

Frau Dr. Sunderbrink ( Historikerin aus Theesen , Spezialistin für Regionalgeschichte und Leiterin des Stadtarchivs in Detmold) gelang es, uns an einigen Beispielen  darzustellen, wie große Geistesrichtungen wie Humanismus, Aufklärung durch Vernunft und Verstand und dadurch beeinflusste Ereignisse, wie die Französische Revolution von 1789 mit den darauffolgenden Napoleonischen Kriegen und dem Sieg über Preußen 1806 sich auch im Kleinen in Schildesche, Jöllenbeck, Vilsendorf und Theesen auswirken konnten.
Wir gehörten seit 1807 zum von Napoleon gegründeten Musterstaat Königreich Westphalen. Sein Bruder König Jerome sollte nach französischem Vorbild Reformen durchführen als Beispiel eines modernen Staatswesens für die die Deutschen Fürsten.

Diese Reformen betrafen Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Steuerrecht (keine Steuerfreiheit mehr für Adel und Geistlichkeit), Aufhebung der Leibeigenschaft, Gewerbefreiheit mit Aufhebung der Zünfte, bürgerliche und gewerbliche Gleichberechtigung der Juden. Zivilstandsregister treten an Stelle der Kirchenbücher. Neue Regelungen zur Aushebung für den Kriegsdienst erfassten z.B. ca. 30 000 junge Männer für die Westphälische Armee von denen nur ca. 2000 aus dem Russlandfeldzug zurückkehrten.
Dieser Russlandfeldzug zur Absicherung der Kontinentalsperre, die den Handel mit England unterbinden sollte, erforderte für die französischen Armeen einen Korridor über Land als Aufmarschgebiet.
Somit erklärte am 13. Dez. 1810 der französische Senat auch einen Großteil des Königreichs Westphalen zum Kaiserreich Frankreich gehörig.
Wir hier in Jöllenbeck waren jetzt Grenzgebiet im Kaisereich Frankreich mit einigen regionalen Ereignissen am Rande der damaligen großen Weltpolitik.
Nach den vorausgegangenen Kriegen war gerade etwas Ruhe eingekehrt  und die wirtschaftlichen Verhältnisse hatten sich verbessert. Nun trennten der Johannisbach und der Schwarzbach in Theesen und Schildesche als französische Grenze die Leineweber von der Legge dem Handelszentrum in Bielefeld.
Grenzpfähle und Schlagbäume wurden errichtet und französische Zollbeamte wurden auch in Jöllenbeck stationiert. Die Währungen wechselten zwischen preußischem Thaler, westphälischen Franken und französischen Franc.
Es gab Grenzprobleme und Reibereien zwischen der Bevölkerung und den Beamten. (z.B. mit dem Müller vom Hof Meyer zu Drewer auf einer Insel zwischen Johannis- und Mühlenbach, der westphälisch bleiben wollte, und der s.g. „Forkenkrieg“ mit Auflehnung der Bevölkerung im Zusammenhang mit Einziehung junger Männer zum Kriegsdienst).
Nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 mit der Niederlage Napoleons und seiner Abdankung 1814 ( Frieden von Paris)  wurde unter Preußen 1816 die Provinz Westfalen mit alter Ordnung und Veränderungen der Reformen wiederhergestellt. Preußen entwickelte unter Freiherr vom Stein die Reformen weiter. Aus dem „Code civil“ entwickelte sich im Laufe der Zeit z. B. unser heutiges Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(siehe auch Bericht in der NW vom 14.12.2010)
Bildnachweis: Fritz Stockmeier

 
Frühjahresaktion der Wegezeichner am 5.4.2014

Alle Wanderwege unterstehen dem Teutoburger Waldverein. Die 134 km Wanderwege im Jöllenbecker Raum werden vom Jöllenbecker Heimatverein gekennzeichnet und gepflegt. Alljährlich werden Schwerpunktarbeiten an diesen Wegen durchgeführt. Am 5.4.2014 war es wieder soweit. Am Wegesrand befindliche Ruhebänke sollten überprüft werden. Die Wegezeichner des Vereins trafen sich am Heimathaus. Dort bildeten sich drei Teams um auf den Wanderwegenetz die Bänke nach dem Winter wieder in Stand zusetzen. Mit Schaufel, Spaten und Schubkarre wurden alte nicht mehr sichere Bankfundamente ausgegraben und durch neue ersetzt.

Verschmutzte Oberteile der Bänke wurden gereinigt und zerstörte Sitzgelegenheiten ausgetauscht. Die Bänke wurden von Moos und Flechten gereinigt. Einige Wege wurden auf ihre Verkehrssicherheit geprüft und an einigen Stellen in den Raum ragende Zweige entfernt. Gegen Mittag trafen alle wieder am Heimathaus ein.

 

Infogang in und um Jöllenbeck am 10.04.2014 ca. 120 Teilnehmer
Drei Marienkirchen in Jöllenbeck  

Einen Infogang zur Kirchengeschichte Jöllenbecks bot der Heimatverein  im April an. Reinhard Rolfes, von der katholischen Liebfrauengemeinde, Heinz Gößling und Rolf Finke vom Heimatverein hatten den Infogang vorbereitet. Etwa 120 Heimatfreunde fanden den Weg ins Johannes Kuhlohaus.
Die erste Marienkirche stand auf demTie, im damaligen Dorfmittelpunkt. Um1200 erbaut, wurde sie oft erweitert, aber aus Platzgründen 1876 abgerissen. Steine der Kirche sind in der Kirchenmauer der heutigen Marienkirche erhalten geblieben. Diesen Zeitraum von über 800 Jahren schilderte Heinz Gößling in seinem Vortrag, angereichert mit Bildern aus dem Stadtarchiv, und von Rolf Finke als Power-Point präsentiert. Die zweite Marienkirche wurde 1877 erbaut, zuerst ohne Turm. Beim späterer Umbau entstand ein heller, ansprechender Innenraum. Der Kronleuchter aus der ersten Kirche ist erhalten geblieben, und schmückt die heutige Kirche.
Ein kurzer Weg führte die Besucher danach ins „Alte Dorfzentrum“ auf dem Tie.

In der evang. Marienkirche In der kath. Liebfrauenkirche

Heinz Gößling hatte den Standort der ersten Marienkirche mit rotem Band sichtbar gemacht. Durch den Abriss der Kirche mit den umliegenden Fachwerkhäusern, ist das Zentrum verschwunden. Nur Fotos erinnern an das „Alte Jöllenbeck“.
Die katholische Liebfrauenkirche ist die dritte Marienkirche. In den Fünfziger Jahren war die Gemeinde auf über 800 Christen angewachsen. Durch jahrelange kleine Spenden hatten die Gläubigen den Bau der Kirche ermöglicht. 1958 entstand eine kleine Kirche, nahe am alten Dorfzentrum. Auch hier musste im Laufe der Jahre erweitert werden. In der evangelische Kirche nahm die Marienverehrung mit den Jahren ab, anders in der katholischen Kirche. Reinhard Rolfes wies in seinem Vortrag auf die Vielfältigkeit des Marienkultes hin. Zum Schluss erklärte er die Mariendarstellungen im Innenraum. Beeindruckend das Große, 1958 entstandene Mosaik, Mariens Krönung mit Aufnahme in den Himmel.
Bei diesem Infogang erfuhren die Teilnehmern auch einiges über die ökumenische Zusammenarbeit der beiden Konfessionen. Dank den beiden Referenten, für ihre informativen Vorträge.

 

Osterspaziergang in Detmold am 22.04.2014 66 Teilnehmer

Die Tradition des Osterspaziergangs pflegt der Heimatverein nun schon seit vielen Jahren. Am Ostermontag fuhr der Verein mit zwei Busse und 64 Heimatfreunden nach Detmold. Hier war Gelegenheit sich die ehemalige Residenzstadt der Fürsten zu Lippe an zu sehen. Bei einem Rundgang durch die Innenstadt lernten die Teilnehmer Detmold kennen. Palaisgarten, Schlosspark oder den Park an der Musikhochschule. Bei Sonnenschein machte es Spaß die ehemalige Hauptstadt des Freistaates Lippe zu durch wandern. Zum Schluss, des anderthalb stündlichen Rundgangs, nahmen die Busse die Spaziergänger wieder auf, um sie ins Fachwerkdorf Detmold zu bringen.

Rundgang im Park an der Musikhochschule Im Fachwerkdorf Detmold

Hier war die Kaffeetafel gedeckt, und um es umgangssprachlich zu sagen: „Mancher war froh, von den Beinen zu kommen“, um sich dann am reichhaltigen Kuchenbuffet zu stärken. Anschließend war noch Gelegenheit das Fachwerkdorf genauer anzusehen. Es ist eine Ansammlung von alten Fachwerkhäusern die hier aufgebaut sind, meist von Gastronomie oder mit kleinen Läden genutzt. Die Rückfahrt durchs schöne Lipperland brachte die Heimatfreunde dann nach Jöllenbeck zurück.

 

Der Mai ist gekommen am 30.04.2014

Die Tradition des Maibaum aufstellen pflegt der Boßelverein nun schon im sechzehnten Jahr in Jöllenbeck, der Heimatverein ist zum dritten Mal dabei. Dies ist ein Stück Jöllenbecker Tradition für uns, das wir gerne weiter pflegen wollen, meinte der Vorsitzender Hans-Heinrich Klußmann. Der neue Standort ist im diesem Jahr der Bauerngarten am Heimathaus in der Amtsstraße. Das Aufstellen bereitete auch in diesem Jahr kein Problem, Uwe Biermann und Martin Wübbenhorst sind seit Jahren erfahren im Aufstellen des Maibaums.

 oben: Die "Drei von der Tankstelle"

links: Der Maibaum an seinem neuen Standort i
im Bauerngarten des Heimathauses

Die Frauen des Boßelvereins und des Heiimatvereins hatten den Kranz und die Girlanden mit rot-weißen Papierblumen geschmückt. Der dreizehn Meter hohe Maibaum grüßt nun bis Ende Mai jeden, der am Heimathaus vorbei kommt. Das herrliche Wetter mit Sonnenschein, lockte ca. 250 Besucher an, und bei Bratwurst und Bier wurde der Mai willkommen geheißen.

 

Kaffeefahrt am 15.05.2014 ca. 30 Teilnehmer

Im Mai war es wieder soweit. Ca. 30 Mitglieder des Heimatvereins trafen sich zur ersten Kaffeefahrt in diesem Jahr. Das Wetter war nicht sehr gut. Der Himmel öffnete immer wieder seine Schleusen. Mit gemischten Gefühlen fuhren wir in die Nachbarstadt Melle. Dort Im „Antik-Café“ angekommen war schön unsere Kaffeetafel gedeckt. Jeder konnte sich ein Stück Torte seiner Wahl am Büffet aussuchen. Alle Teilnehmer waren von den großen Stücken begeistert.

"Antik-Café" in Melle Im Grönegau-Park, Melle

Nach dem Kaffeetrinken wurden noch die oberen Räume besucht. Hier war eine große Anzahl von Antiquitäten und aller möglicher Zierrat ausgestellt und wurde auch zum Verkauf angeboten.
Um 16.00 Uhr war ein kleiner Spaziergang zum Grönegaupark angesagt. Dieser Park ist sehr gelungen und schon einen Ausflug wert. Beschauliche Ruheplätze, stille Gewässer und auch einige Fachwerkhäuser in denen das Museum des Heimatvereins Melle untergebracht ist, können besichtigt werden. Nach einem ca. 1 1/2 stündigen Aufenthalt, der Wettergott hatte ein Einsehen, Schirme wurden nicht gebraucht, stand der Bus  am Parkplatz zur Heimfahrt bereit. Trotz des nicht guten Wetters war es ein gelungener Nachmittag.

 

800 Jöllenbecker wandern zum Leineweber 18.05.2014 ca. 400 Teilnehmer

Anlässlich des Stadtjubiläums „800 Jahre Bielefeld“, konnte der Heimatverein 400 Frauen, Männer und Kinder motivieren den neuen Leineweberweg von Jöllenbeck nach Bielefeld mit einer Massenwanderung zu eröffnen. Nach den Begrüßungsreden, die Sängergemeinschaft erfreute mit zwei Gesangseinlagen, wurde noch ein Meilenstein mit Geschichtsdaten zum Ort Jöllenbeck enthüllt, bis dann Wanderwart Uwe Biermann, die 400 Wanderer auf den 14 Kilometer langen Weg schicken konnte.
Bei herrlichem Sonnenschein lernte mancher Teilnehmer neue Wege nach Bielefeld kennen. Viele der Teilnehmer wählten die Variante über den Johannisberg, und wurden mit einem herrlichen Ausblick auf die Stadt belohnt. Mit forschen Schritt, die Zeittabelle sah fünf Stunden vor, erreichten die Wanderer frühzeitig das Leineweber Denkmal in Bielefeld. Oberbürgermeister Pit Clausen empfing die Jöllenbecker am Brunnen, um hier mit Bezirksbürgermeister Mik Bartels die Friedenspfeife zu rauchen. Der Grund: Bei der Eingemeindung Jöllenbecks zur Stadt Bielefeld, hatte es 1973 doch Ärger gegeben, nicht alle Jöllenbecker wollten zu Bielefeld gehören.

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Das am Ende nur 400 Wanderer zusammen kamen, störte zum Schluss niemand, 400 Wanderer sind 800 Füße, meinte Vorsitzende Hans-Heinrich Klußmann lachend. Der Heimatverein wünscht sich, daß dieser neue Weg von vielen genutzt wird, um auch an Jobst Heinrich Heienbrok zu erinnern, der den Weg von Jöllenbeck nach Bielefeld oft gegangen ist, um für das Leineweberdenkmal Modell zu stehen.

 

Radtour am 22.05.2014  23 Teilnehemer

Nach langer Winterpause war es endlich wieder soweit. Am Donnerstag 22.5.2014  starteten 23 Radelfreunde bei herrlichem Sonnenschein in die neue Saison. Die erste 33 km lange Tour führte über Häger zunächst nach Werther. Nach kurzer Rast ging es nun weiter, vorbei an der Universität und Bültmannshof, zur Finca am Schloßhof zur Mittagspause. Nachdem Hunger und Durst gestillt waren, konnte die Fahrt frisch gestärkt fortgesetzt werden. Durch den Sudbrackpark und Schildesche gelangte die Gruppe wieder zurück nach Jöllenbeck.

 
Abendwanderung am 30.5.2014 24 Teilnehmer
 
Am Freitagabend, den 30.5.2014 trafen sich 24 Wanderfreunde am Heimathaus. Bei schöner wärmender Abendsonne ging es über den Segelschiffweg in Richtung Hücker Moor. Kurz nach dem Gut Baringhof bogen die Wanderer auf den Rundwanderweg A1 ab zum Schafstall der Schäferei Stücke. Die Wanderung stand unter dem Motto „Kulinarisches aus der Region“, Herr Stücke erzählte über die Zucht von Schafen und die Herstellung von Schafsprodukten. Zum Schluss gab es dann Bratwurst, natürlich vom Schaf, in verschiedenen Varianten zu essen.
Die Wandergruppe am Start Fingerhut am Waldesrand

Ein heimischer Herforder Gerstentrunk durfte da auch nicht fehlen. Zurück ging es über den Lilienweg nach Jöllenbeck. Nach einer vierstündigen Wanderung waren alle gut am Heimathaus angekommen.

Pfingstwanderung und Spargelessen am 9.5.2014 60 Teilnehmer

Pfingstmontag pflegt der Heimatverein nun schon seit vielen Jahren die Tradition des Spargelessens. Dieses Jahr fuhr der Verein mit 60 Heimatfreunden in die Kirchdorfer Heide nach Niedersachsen.

Hier war Gelegenheit bei sommerlichen Temperaturen an einer Wanderung durch die abwechslungsreiche Heide- und Waldlandschaft im „Dümmer-Weser-Land“ teilzunehmen. Die einzigartige Flora und Fauna lässt den Wanderer die Natur pur erleben. Anschließend ging es weiter zum Hotel Baumann`s Hof, hier wurden die Heimatfreunde schon zum Spargelessen erwartet. Das umfangreiche Spargelbuffet bot für jeden etwas, und ließ keine Wünsche offen. Nach gemütlichen Essen und Trinken brachte der Bus die Teilnehmer nach Jöllenbeck zurück.

Fahrradtour Schloss Neuhaus am 12.06.2014 26 Teilnehmer

Per Auto fuhren 26 Teilnehmer zum Startpunkt dem Schloss Neuhaus, dass Wahrzeichen des gleichnamigen Ortes. Durch die Auenlandschaft der ehemaligen Landesgartenschau führte der Radweg zum Lippesee, ein Abgrabungssee von ca. 90 ha. Die Route bietet landschaftliche Schönheiten, und wurde stets vom Boker-Heide-Kanal, den Flüssen Alme und Lippe begleitet. Nach ca. 20 Kilometern Fahrt durch eine schöne Naturlandschaft, erreichten die Radler „Das gastliche Dorf“, nahe Delbrück. Dies ist ein Ensemble aus verschiedenen original restaurierten Bauernhäusern, mit Backhaus und kleiner, rustikaler Kapelle. Im Restaurant wurde Rast gemacht, und bei „Essen und Trinken“ konnten sich die Radler für den Rückweg stärken. Auf der Rückfahrt wurde das ehemaligen „Römerlager“ von Anreppen besichtigt, eine Kaffeepause in der „Alt-Enginger Mühle" bildete den Abschluß. Im Schlosspark endete die fahrradfreundliche Tag.

   
 Zwei Radlerinnen führen die Gruppe an  Am Ziel: Der Park von Schloss Neuhaus

 

Tageswanderung auf dem Heidschnuckenweg am 21.06.2014 19 Teilnehmer

Am Samstag den 21.6.2014 um 8.00 Uhr brachte ein Bus der Fa. Redecker, die Wanderer des Heimatverein Jöllenbeck, die ein Teilstück des Heidschnuckenweges, von Weesen nach Dehningshof, bei Hermannsburg, erwandern wollten zum Ausgangspunkt. Der Startpunkt war das kleine Dorf Weesen, welches an das Örtchen aus der Fernsehserie „ Uhlenbusch“ erinnerte. Von dort ging es über Felder und Wiesen zur Misselhorner Heide. Weiter führte uns der Weg durch die Heidelandschaft mit einem Weitblick über die typische Feldmark in Richtung Angelbecksteich. Dort angekommen kommen, konnte man sich über die neu entwickelte Heidelandschaft freuen.  Diese Landschaft war in den 70ger Jahren durch einen Brand zerstört worden. Vor kurze Zeit  wurde auch ein barrierefreier Rundwanderweg dort angelegt, wo auch Seh- und Gehbehinderte eine Runde wandern können. Dem weißen „H“ auf schwarzem Grund gefolgt, kam man dann zu dem Gasthof  „Alte Fuhrmannschänke“. Hier wurde nach einer Stärkung mit Salami Brot oder Kaffee und Kuchen die Wanderung beendet. Der Bus kam zur Gasstätte und brachte alle Wanderer wieder heil und erholt nach Jöllenbeck zurück.

 

Sieben-Tagesfahrt in den Chiemgau vom 23.-28.06.2014; 60Teilnehmer

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Per Bus machten sich 60 Heimatfreunde auf in den Chiemgau. Im Hotel Seeblick, nahe Bad Endorf, waren die Jöllenbecker herzlich willkommen. Bayern hat neben seinen Bergen, auch viele Seen, Kirchen und Klöster zu bieten, im Fünf-Tage-Programm haben die Teilnehmer einiges davon gesehen.
Die erste Fahrt führte zum Tegernsee. Nach einem Rundgang durch Bad Wiessee, brachte die Wallberg-Kabinenbahn die Heimatfreunde auf 1620 Meter Höhe. Aber Bayerns Sonnenberg gestattete nur ab und zu einen Blick durch die Wolken auf den Tegernsee und  Rottach-Egern. Ein Kaffeetrinken im „Winkelstüberl“, berühmt für seine großen Tortenstücke, bildete den Abschluss des Tages.
Eine Schifffahrt auf dem Chiemsee, auch „Bayrisches Meer“ genannt, war ein „Muss“ auf diese Reise. Die Fraueninsel, klein aber fein, hat ihren eigenen Charme, während Herrenchiemsee mit dem Schloss Ludwig II., die Besucher nur staunen lässt, über soviel Prunk und Größe.
Der Tag drei war der Stadt Wasserburg am Inn gewidmet, die Lage der Altstadt in einer Schleife des Flusses, hat südländisches Flair zu bieten. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging die Fahrt weiter zum einstigen Benediktiner-Kloster Seeon (994 bis 1803), es zählt zu den schönsten historischen Ensembles im Chiemgau.
Ammersee, Kloster Andechs und Starnberger See mit Roseninsel, war die Reihenfolge am nächsten Tag. Die Fahrt war anstrengend bis beschaulich (Roseninsel). Den Tourismusbetrieb im Kloster Andechs sollte man aber unbedingt erlebt haben.
Letzter Tag: Eine Fahrt nach Berchtesgaden und Bad Reichenhall führte in die Nähe der Alpen. Das Bergmassiv der Watzmann-Gruppe präsentierte sich bei Sonnenschein und klarer Sicht. Nach einem Rundgang durch den Ort war in Bad Reichenhall Erholung angesagt. Den Kurpark genießen, im Cafe Reber Kaffeetrinken oder die Spezialitäten des Hauses einkaufen, hier fand die Reise in den Chiemgau ihren krönenden Abschluss.

Blick auf den Pelhamer See (möchten Sie mehr Bilder sehen klicken Sie auf dem oberen Bild)
Hotel "Seeblick" in Bad Endorf Hotel "Unterwirt" in Eckstätt"

Die Eindrücke waren vielfältig auf dieser gelungenen Reise, und so bedankte sich Hans-Heinrich Klußmann mit einem Gutschein, im Namen aller Heimatfreunde, bei den beiden Organisatoren Doris und Rudolf Kobusch für ihre hervorragende Arbeit.

Tagesfahrt nach Giethoorn (NL) am 16.07.2014, 61 Teilnehmer

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, aber bei strahlendem Himmel, starteten am Mittwoch 61 Heimatfreunde gen Holland. Nach einer Frühstückspause ging es weiter nach Giethoorn. Giethoorn ist eine Ortschaft mit ca. 2.500 Einwohnern, in der Nähe von Meppel und Zwolle gelegen. Sie wird wegen der vielen Grachten, auch „Das Venedig des Nordens“ genannt. Die Häuser stehen jeweils auf Anhöhen und haben oft noch die typischen Schilfdächer in geschwungener Kamelform. Der Ort  wird von unzähligen Querkanälen durchzogen. Über die Kanäle sind die charakteristischen Holzbrücken dieses „Wasserdorfes“ gebaut. Nach einer 50 Minuten dauernden Grachtenrundfahrt wurde das Umfeld auf eigene Faust erkundigt.

Aussicht bei der Grachtenfahrt in Griethoorn Im Tropenhaus-de Orchideeén Hoewe

Zum Mittag durfte der Matjes oder Kibbeling (niederländisches Fischgericht) nicht fehlen. Gegen 15.00 Uhr fuhr die Gruppe weiter zum „Tropischen Paradies - de Orchideeén Hoewe“. Auf 23.000 m² befindet sich Flora und Fauna unter einem Dach. In riesigen, mit tropischen Pflanzen ausgestatteten Hallen, sahen wir eine farbenprächtige Welt voller Orchideen, Papageien und Schmetterlingen. Zur Abwechslung rauschten Wasserfälle, die sich in kleine, mit Fischen bevölkerten, Wasserbecken ergossen. Gegen 17.00 Uhr wurde die Heimreise angetreten und ein ereignisreicher Tag ging zu Ende.

 

Radtour auf der Storchenroute Petershagen am 26.7.14, mit 30 Teilnehmern.

Die Teilnehmer zu der „Storchenroute“ starteten am " Alten Bahnhof " in Petershagen. Bis dorthin waren die 30 Radelfreunde zunächst per PKW gefahren.
Die ausgeschilderte Route führte dann auf einer alten Kleinbahnstrecke vorbei an Gernheim (bekannt durch das Glasmuseum) nach Ovenstädt. Zwischen Baggerseen ging es über Großenheerse nach Buchholz, wo es eine 4000 Jahre alte Eiche, die bei Kiesausgrabungen entdeckt wurde, zu bestaunen gab.
Nach der Überquerung des Schleusenkanals war das Scheunenviertel in Schlüsselburg erreicht. Hierbei handelt es sich um bäuerliches Kulturgut mit Gebäuden, die teilweise aus dem 17. Jahrhundert stammen.
Über das Stauwehr, das mit einer modernen Fischtreppe zur Wiederansiedlung des Lachses ausgestattet ist, ging es nun weiter über Heimsen nach Windheim. Im Haus "No 2", einem schönen drei-Ständer-Haus aus dem Jahre 1701, befindet sich das Westfälische Storchenmuseum, sowie auch ein Café.

Die gesättigten Radfahrer 4000 Jahre haben Spuren hinterlassen

Hier wurde die Gelegenheit genutzt, den leckeren Kuchen mit einem Pott Kaffee zu genießen. So gestärkt waren die letzten 8 km bis Petershagen nur noch ein "Klacks" und eine schöne Radtour ging zu Ende. Wohlbehalten kamen Alle wieder in Jöllenbeck an.

 

Abendwanderungn durch das Dreiländereck im Jölletal am 25.07.2014

 Am 25.7.2014 trafen sich die Wanderfreunde des Heimatverein Jöllenbeck zur zweiten „Kulinarischen Wanderung aus der Region“ am Heimathaus. Über den Herfordweg wanderte die Gruppe in Richtung Osten zum Belzweg. Hier gab Uwe Biermann einige Ausführungen zur Feldbestellung und zum Gemüsebau. Weiter führte der Weg über den Hasenpatt zu den Fischteichen am Rotkambach. Dort kreuzt der Sparrenweg, der uns nach Vilsendorf zum Blackenfeld führte. In der Senke am Blackenfeld befindet man sich im Dreiländereck, Vilsendorf, Brake und Laar grenzen hier.

   
 Die Wandergruppe vor dem Start am Heimathaus  Eine Kleine Stärkung auf dem Hof von
Hartmut Greve

Ein Stück höher im Blackenfeld befindet sich der Betrieb des Gemüsegärtners Hartmut Grewe. Herr Grewe führt den Gemüsebetrieb schon seit über 35 Jahren. Auf dem Hof gab es dann frischen Kräuterquark mit Kräutern aus dem Anbau von Hartmut Grewe, frische Kuhmilch vom Milchbauern Dallmann-Höke und frisches Vollkornbrot aus der Landbäckerei Lechtermann, alles aus der Region Vilsendorf. Zum Schluss gab es noch eine Führung durch die Gärtnerei von Hartmut Grewe. Danach ging es über Hasenpatt, Schildweg und Leineweberweg zurück nach Jöllenbeck. Gegen Einbruch der Dämmerung kamen alle wohlbehalten und zufrieden wieder am Heimathaus an.

 

Kaffeefahrt am  Mi. 13.08.2014 ca. 30 Teilnehmer

Am Mittwoch, dem 13.08.2014 hatte der Heimatverein Jöllenbeck zu seiner zweiten Kaffeefahrt in diesem Jahr in das Hotel „Lindt“ in Rietberg eingeladen. Ca. 30 Personen folgten der Einladung und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in einem schönen Ambiente. Anschließend war noch die Gelegenheit gegeben, den alten Ortskern mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern und den Verlauf der „Ems“ ein wenig zu erkunden. Um ca. 18.30 Uhr endete der Ausflug wieder in Jöllenbeck.

Vor dem Rathaus in Rietberg Heimathaus Rietberg

 

Radtour am Do. 14.08.2014 28 Teilnehmer

Die 4. Radtour des Jahres begann wie immer um 10 Uhr am Heimathaus und führte dieses Mal in den Bielefelder Osten. Zunächst ging es am Obersee vorbei, Richtung Brake und Milse. An der Milser Mühle erfuhren die Teilnehmer, dass hier pro Tag 400 Tonnen Getreide, welches ausschließlich aus der Region kommt, gemahlen wird. Eine erstaunliche Menge!
Über zum Teil verschlungenen Wegen, durch Parks und Siedlungen führte die Tour weiter über Altenhagen Richtung Heepen bis zum ehemaligen Gut Lübrassen. Hier erinnert ein Findling mit Bronzetafel daran, dass hier das älteste Gebäude von Heepen gestanden hat. (974 erstmals erwähnt). Durch das Heeper Holz gelangte die Gruppe über den früheren Hof Meier zu Heepen zur Ortsmitte. Von hier aus ging es zurück über Schildesche nach Jöllenbeck.

Die Radfahrer im Park Lübrassen Der Findling erinnert an die älteste Hofanlage Heepens

Obwohl alle zu Bielefeld gehörend, waren die Stadtteile Milse, Altenhagen und Heepen den meisten Teilnehmern wenig bekannt. So konnte die Fahrt dazu beitragen, die Kenntnisse in Heimatkunde ein bisschen aufzufrischen.

 

 Tageswanderung zur Trendelburg 16.08.2014 ca. 34 Teilnehmer

Am Samstag, den 16.8.2014 sammelte ein Bus der Fa. Redecker, die Wanderfreunde des Heimatverein Jöllenbeck zur zweiten Tageswanderung in diesem Jahr, ein. Die Ziele waren die Trendelburg und das Wasserschloss Wülmersen im Reinhardswald. An der Trendelburg angekommen, begrüßte uns der dort heimische Wanderführer Hans-Georg Volle. Auf dem Burginnenhof erzählte Kerstin Biermann den Anfang des Märchens Rapunzel, das der Burg in der Märchenlandregion zugeordnet wird. Während des Abstiegs über einen idyllischen Naturpfad in Richtung Diemel, machte Hans-Georg Volle einige Ausführungen zur Burg, zur Landschaft und zum Dorfbild. Nach einigen Kilometern kamen die Wanderer an einer Käserei vorbei und ließen sich die Herstellung erklären. Leicht bergan, immer den Märchenlandweg entlang, ging es über Forstwirtschaftswege ins Holzapetal. Im Wald erzählte Kerstin Biermann den Rest des Märchens Rapunzel. Danach gab Uwe Biermann einige Erklärungen zum Baumbestand und zu den Erkrankungen verschiedener Baumarten.

An der Trendelburg angekommen Aufmerksame Zuhörer im Wald

Am Wasserschloss Wülmersen angekommen, fand hier eine Besichtigung statt. Im Anschluss fuhr die Gruppe nach Oedelsheim zum Essen ins Fährhaus. Auf der Busfahrt zurück nach Jöllenbeck wurden noch einige Lieder gesungen. Der „Chor“ wurde durch die Gitarrenbegleitung von Kerstin Biermann unterstützt. In der Heimat angekommen, bedankten sich die Wanderer für den märchenhaften Tag.

Infogang in und um Jöllenbeck... am 6.09.2014 ca. 50 Teilnehmer

In der Tischlerei Gäsing Fragestunde an der Reithalle

Einen ausführlicher Bericht finden Sie in der Neuen Westfälischen vom 10.09.2014

 

Sternwanderung des TWV am 7.09.2014

Am Sonntag den 7.9.2014 trafen sich einige Wanderfreunde des Heimatverein Jöllenbeck am Heimathaus in der Amtsstraße. Mit dem PKW fuhren die Wanderer nach Detmold zum Treffpunkt Kronenplatz, hier fanden sich noch andere Heimatvereine aus dem Teutoburger Waldvereinsgebiet ein. Die ca. 60 Personen starke Gruppe machte erst einen Stadtrundgang durch die Altstadt Detmolds. Später führte die Wanderung am Landesmuseum vorbei auf den Hermannsweg zum Haus des Gastes, dieses liegt welches unterhalb des Hermannsdenkmals. Dort traf die Gruppe mit einer anderen Wandergruppe zusammen, die eine längere Wegstrecke gewandert war. Diese 80 Personen starke Gruppe startete bereits von den Externsteinen aus. Zum 50. Geburtstag der Ortsgruppe: „TWV-Lippe-Detmold“ fand die Sternwanderung in Detmold statt. Bei Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen haben sich die Wanderfreunde einen schönen Sonntag gemacht. Es gab auch ein Preisausschreiben mit kleinen Preisen. Gegen 17 Uhr waren die Wanderer aus Jöllenbeck wieder zuhause.

 

 "Fahrt ins Blaue" am 10.09.2014 54 Teilnehmer

Die diesjährige Tagesfahrt führte 54 Heimatfreunde nach Niedersachsen. Das erste Ziel war Schloss Marienburg, 20 Kilometer südlich von Hannover gelegen. Die gut erhaltene Sommerresidenz der Welfen, bezaubert durch abwechslungsreiche Fassaden. Erbaut wurde das Schloss 1858 bis 1867 von König Georg V. von Hannover, als Geschenk und Liebesbeweis an seine Gemahlin Königin Marie.
Bei einer Führung durch die Räume des Schlosses konnten sich die Heimatfreunde selbst ein Bild vom damaligen Zeitgeschmack machen. Hochwertige Holzarbeiten, ohne übertriebenen Prunk, zeigten den Stil der Zeit. Die Führung, mit viel Informationen zum damaligen Königshaus Hannover, endete in der ehemaligen Küche des Schlosses, und so war der Weg zu „Essen und Trinken“ im Schlossrestaurant nur logisch.
Nach der Mittagspause fuhr der Bus ins Weserbergland, nach Hessisch Oldendorf. Im Waldgebirge des „Süntel“ liegt die Schillat-Höhle, hier kann Erdgeschichte live erlebt werden. Die Höhle ist 1992 bei Sprengarbeiten im angrenzenden Steinbruch entdeckt, und nach sechs-jährigem Ausbau, 2004 der Öffentlichkeit als Schauhöhle übergeben worden.

Schloss Marienburg In der Schillathöhle

Vom Huthaus geht es mit dem Aufzug 45 Meter in die Tiefe, der einstündige Rundgang war beeindruckend. Begleitet wurde die Führung durch 3-D-Filme über die Natur des Süntel und der zweiten Höhle, der Riesenberghöhle, die aber nur zu Forschungszwecken betreten werden darf. Die faszinierenden 3-D-Bilderschauen waren beeindruckend.
Auf der Rückfahrt hatten die Heimatfreunde Gelegenheit, sich über die gelungene „Fahrt ins Blaue“ des Heimatvereins auszutauschen.

 
Radtour nach Bad Rothenfelde 11.9.14     29 Teilnehmer

Bad Rothenfelde war das Ziel der fünften Tour des Jahres. Zunächst ging es per PKW  nach Tatenhausen. Nachdem alle Teilnehmer startbereit waren, führte der Weg am Schloss Tatenhausen vorbei und weiter ein Stück durch den Tatenhauser Wald. Nach einigen Kilometern war das Schloss Holtfeld erreicht. Das idyllisch gelegene Wasserschloss wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut. Heute befinden sich darin Eigentumswohnungen. Über ruhige Landstraßen ging es nun weiter nach Bockhorst. Der Kirchplatz mit der alten Kirche aus dem 13. Jahrhundert lädt immer wieder zum Verweilen ein. Der Eintrag eines Teilnehmers ins Gästebuch der Kirche, dokumentiert jetzt den Besuch der 29 Radler aus dem Jöllenbecker Heimatverein.

Rast an der Kirche Bockhorst Es ist geschafft. Foto am Schloss Tatenhausen

Gegen Mittag erreichte die Gruppe Bad Rothenfelde. Hier war nach dem Mittagessen noch Gelegenheit, einen kleinen Gang durch den Ort zu machen. Danach wurde bei herrlichem Sonnenschein die Rückfahrt durch die zum Teil schon herbstlich anmutende Landschaft nach dem Ausgangspunkt der Tour angetreten. Von hier ging es dann nach einem Fotostopp am Schloss wieder zurück nach Jöllenbeck.


Abendwanderung am 26.09.2014

Am Freitag, den 26.9.14 um 17.30 Uhr trafen sich die Wanderfreunde des HV Jöllenbeck am Heimathaus in der Amtsstraße zur Abendwanderung. Diese stand zum dritten Mal unter dem Motto „Kulinarisches aus der Region“. Über den Schildweg am Altenheim entlang gelangten die Wanderer durch das Himmelreich in Richtung  Südfeld nach Vilsendorf und sammelten eine Menge herbstliche Eindrücke. Uwe Biermann machte einige Erklärungen am Wegesrand zur Landschaft und zu Baumkrankheiten. Unterhalb Vilsendorfs ging es über den Hasenpatt zum landwirtschaftlichen Hof „Upmeier zu Altenschildesche“.

Die Wanderfreude am Start Der reichlich gedeckte Tisch

Dort angekommen, nahmen die Hofbesitzer Friedrich und Karin Upmeier die Wanderer in Empfang. Karin Upmeier erklärte die Hofgeschichte und machte einige Ausführungen zum Kartoffelanbau. Nach der Hofführung gab es Folienkartoffeln mit Kräuterquark und Getränken. Nach Einsetzen der Dunkelheit machten sich die Wanderer wieder auf den Weg nach Jöllenbeck. Gegen 22.15 Uhr waren alle guten Mutes wieder am Heimathaus angekommen.


Pickert backen für Kid's am 08.10.2014 15 Teilnehmer

Am Mittwoch, den 8.10. 2014, in den Herbstferien, haben sich 15 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren im Bauernhof Café „Meyer zur Müdehorst“ getroffen um Pickert zu backen. Zur Unterstützung waren einige Frauen des Heimatvereins zugegen. Da viele Personen eine Menge Platz benötigen, stellte  Frau Dorothea Meyer zur Müdehorst ihre Großküche zur Verfügung. Zuerst wurde den Kindern erklärt, was Pickert überhaupt ist. Manche konnten nichts mit dem Begriff anfangen.

Die fleißigen "Bäcker" ob die wohl schmecken?

Dann wurden dicke Kartoffeln gewaschen, geschält und in eine Schale gerieben. Dazu kamen dann Mehl, Eier, Pfeffer und Salz. Dies wurde zu einer gleichmäßigen Masse verrührt. Im gleichen Zug machten andere Kinder den gleichen Teig, jedoch mit Hefe und Rosinen. Nach einer kurzen Pause in der der Teig „aufgehen“ musste, wurde dieser in kleinen Portionen in einer Pfanne so lange gebacken, bis er leicht braun war. Parallel hatten einige Kinder schon den Tisch gedeckt und Marmelade, Rübenkraut Butter und Leberwurst auf den Tisch gestellt. Bevor es zum Verzehr des leckeren Pickerts kam, sangen die Kinder mit der Kerstin Biermann das Lied von der Pickertbäckerei. Dabei hatten sie so einen Spaß, dass sie das Lied zweimal singen wollten. Nun wurde der selbst gebackene Pickert genussvoll verzehrt. Das Urteil fiel überraschend gut aus und die Kinder nahmen sich vor, die Rezepte zu Hause mit den Eltern nachzubacken. Anschließend las Kerstin Biermann die Geschichte vom Pickertmännlein vor. Für die Kinder gab es zum Schluss das Rezept vom Pickert und verschiedene Sorten Pickert mit nach Hause. Im Ganzen war es eine gelungene Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt den Frauen: Lenie Grotheer, Dorothea Meyer zur Müdehorst, Britta Wemhöner, Kerstin und Linda Biermann und Kerstin Brossog, ebenso einer Mitarbeiter des Hofcafé, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben, dass es eine gelungene Veranstaltung wurde. 

 Radtour am 9.10.2014  16 Teilnehmer

Trotz schlechter Wetterprognose trafen sich 16 mutige Radler zur 6. und letzten Radtour des Jahres. Los ging es wie immer um 10 Uhr ab Heimathaus.
Die Tour führte zunächst über den Bahndamm nach Pödinghausen und weiter nach Oldinghausen, vorbei an der neuen Biogasanlage des Hofes Ebke. Über Enger gelangte die Gruppe über Feld- und  Wirtschaftswege zum Ziel Spenge. In der Gaststätte " Alte Mühle ", die extra mittags für die Jöllenbecker Radler geöffnet hatte, wurde den Teilnehmern ein leckerer "Saison - Abschiedsschmaus" serviert. Gut gelaunt und froh darüber, dass kein Tropfen Regen gefallen war, ging es dann, vorbei an der Werburg und dem Schloss Mühlenburg über Lenzinghausen wieder zurück nach Jöllenbeck.
Hugo Rieke verabschiedete die Gruppe, nicht ohne sich vorher für die sehr gute Beteiligung in 2014 bedankt zu haben.

 Automatenmuseum und Pickert essen 11.10.2014 60Teilnehmer

„Einmal im Jahr Pickert essen“, so lautet seit vielen Jahren ein Motto des Heimatvereins.
Zunächst aber führte der Weg ins Deutsche Automatenmuseum nach Espelkamp. Im Schloss Benkhausen präsentiert der Spielautomatenhersteller Gauselmann eine einzigartige Sammlung historischer Münzautomaten. 200 Exponate von 1888 bis 1977 zeigen nicht nur die Wurzeln eines ganzen Industriezweiges, sondern die „Sammlung Gauselmann“ ist auch ein Spektrum ostwestfälischer Kulturlandschaft.

Mech. Musikautomat Erklärung an einem hist. Spielautomaten

Die Palette beginnt bei Waren- und Dienstleistungsautomaten und setzt sich über Glücks- und Geldspielautomaten bis zur Musikbox fort. Eines der Glanzstücke ist ein mechanischer Musikautomat mit drei lebensgroßen Figuren die Musik erzeugen. Mit Musik ist auch Gauselmann angefangen, erste Geräte waren Musikboxen mit Technik aus Amerika, und Gehäusen aus Nussbaumholz, von Gauselmann gefertigt.
Um die ganze Sammlung zu erfassen war die Zeit zu kurz, zumal es sich lohnte, das Schloss und seine Parklandschaft anzuschauen.

Schloss Benkhausen Guten Appetit!,- "Im Moorhof"

Am Rande des Oppenweher Moors liegt das Restaurant „Moorhof“, hier wurden die Heimatfreunde zum „Pickert essen“ erwartet. In den Herbst- und Wintermonaten gibt es Westfälischen Lappenpickert mit den Beilagen: Butter, Rübenkraut, Apfelmus und Leberwurst, dazu trinkt man in der Regel Kaffee. Keiner trat hungrig die Heimfahrt an, denn „satt essen“ war die Devise, so wurde zufrieden die Rückfahrt nach Jöllenbeck angetreten.

Klönen und mehr..... am 23.10.2014 ca. 50 Zuhörer

An diesem Donnerstagabend war ein Vortrag über die Familie Kassing angesagt unter  dem Titel "Bauern, Heuerlinge und Gesindeleute". Herr Erich Kassing, wohnhaft in Hamm, erzählte über das Leben der vorgenannten Bevölkerungsschicht z. Beispiel an der Familie Kassing von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert. Herrn Kassings Vorfahren haben Jahrhunderte in Jöllenbeck gewohnt und gearbeitet. Die Beschreibung der Lebens- und Arbeitswelt der Kassings lässt sich durchaus auf die anderen Jöllenbecker Höfe und deren Bewohner übertragen.
Herr Kassing hat über diese Zeit zwei Manusskripte verfasst. (siehe auf unserer Homepage unter Literatur). Ebenso wurde uns hierfür der Beitrag "Dorfgeschichte" zur Verfügung gestellt. Hier sind umfangreiche Beiträge zu diesem Thema nachzulesen.

Familienwanderung am 25. 10 2014 ca. 15 Teilnehmer

Trotz des nicht gerade zum Wandern einladende Wetters, trafen sich 15 Mitglieder und einige Gäste zu der 2. Familienwanderung um 13.30 Uhr am Heimathaus. Pünktlich wurde der Weg in Angriff genommen. Die kleine Gruppe startete in Richtung Westen auf den Rundweg A2. Dieser wurde an der Heidsieker Heide verlassen. In dem angrenzendem Wäldchen wurde noch rasch ein Foto gemacht. Weiter führte uns der Weg über die Neulandstraße durch Theesen in Richtung Teilholz, zur Jöllenbecker Straße. Nach deren Überquerung ging es durch die neu erichtete Siedlung, Feldkamp, auf dem Leineweberweg den Wöheider Weg entlang in Richtung Heimathaus. Hier war schon der Tisch mit leckerem Apfelkuchen und einigen Keksen gedeckt. Ein angenehmer Kaffeeduft durchströmte das Haus. Es wurde noch eine Stunde geklönt und die Gruppe löste sich langsam auf, nicht bevor man sich für gute Führung und die Bewirtung in der Heimatstube bedankt hatte.

2. Seniorenwanderung  am 2.11.2014

Am Sonntagnachmittag, trafen sich ältere Heimatfreunde am Heimathaus zum Wandern. Es ging über den Marktplatz zur Dorfstraße auf den Mühlenweg. Die Dorfstraße entlang bis zum Böckmannsfeld, weiter zur Grundschule Dreekerheide. Von dort auf  Rundwanderweg A3. Durch die Siedlung Bollhof weiter zum Nagelsholz auf den Münsterweg, immer mit dem Blick auf Spenge mit dem Wiehengebirge im Hintergrund. Bei klarer Sicht und Sonnenschein konnte man die Farbenspiele des Herbstes wahrnehmen und sich verzaubern lassen. Einen kleinen Bogen geschlagen, wanderte die Gruppe durch den Pfarrholzwald zurück zum Heimathaus. Die Wanderung dauerte zwei Stunden und es wurden insgesamt 8,5 km erwandert. Es wurde während der Wanderung viel von alten Zeiten erzählt, was sich hier und da früher am Wegesrand ereignet hat.

 

Besichtigung der Uni Bielefeld und Essen im Gasthof „Bergfrieden“ am 8.11.2014; 66 Teilnehmer

Am Samstag, dem 8.11.2014 fuhr der Heimatverein mit zwei Bussen zur Besichtigung der Uni Bielefeld. Nachdem wir von zwei sachkundigen Führerinnen empfangen wurden, folgten einige Erklärungen zum Ablauf der Führung. Zu Beginn wurde der Standort erklärt. An der Stelle der heutigen Uni befand sich bis zum Jahre 1969 vormals der Bauernhof der Fam. Voltmann. Das ehemalige Bauernhaus wird heute teilweise auch als Studentenwohnheim genutzt. Das Gebäude der Uni hat eine Größe von ca. 155.000 m² (410 Meter lang und 230 Meter breit). Die Universität Bielefeld besteht aus 13 Fakultäten.
Derzeit finden umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro statt.  Hierfür ist ein Zeitrahmen von 11 Jahren vorgesehen. Der Lehrbetrieb soll nach Möglichkeit uneingeschränkt weiter laufen, daher muss an vielen Orten improvisiert werden. In der Uni studieren ca. 20.000 Studenten. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Neubau der Fachhochschule.

Information an der Universität Bielefeld Im "Bergfrieden"

Nach so vielen Informationen freuten sich Teilnehmer auf ein schmackhaftes Essen im Restaurant „Bergfrieden“. Hier waren schon die Tische eingedeckt. In diesem Jahr standen zwei westfälische Gerichte zur Auswahl. nämlich Wurstebrei und Pfefferpotthast mit div. Beilagen. Das letzte Gericht war den Jöllenbeckern nicht so bekannt. Trotzdem machten die Hälfte der Gäste von diesem Angebot Gebrauch und wurden nicht enttäuscht. Beide Gerichte schmeckten vorzüglich. Zufrieden und gesättigt trat man den Heimweg an.

 

Weihnachtsmarkt Hannover 02.12.2014 22 Teilnehmer

Die aktiven Mitglieder des Heimatverein Jöllenbeck hatten einen umfangreichen Dezember zu bewältigen. Zunächst starteten 22 Teilnehmer der Nordic-Walking-Gruppe per Zug zum Weihnachtsmarkt nach Hannover.

Es geht gleich los Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt

Rund um die die Marktkirche in der historischen Altstadt findet alljährlich der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. An über 170 Ständen und Buden werden weihnachtliche Besonderheiten präsentiert. Ein Rundgang durch das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem echten Lappenzelt und Handwerks-Vorführungen, schloss sich an. Natur pur auf 400 qm mit 50 Tannen bietet der Tannenwald rund um den Oskar-Winter-Brunnen. Der Glanz von tausenden Lichtern und die speziellen Düfte machten den Besuch in Hannover zu einem vorweihnachtlichen Erlebnis.

 

Adventliche Feier auf dem Uphof am 6.12.2014 ca. 120 Teilnehmer

Auf der festlich geschmückten Deele des Uphofes der Familie Upmeier zu Belzen konnten 120 Teilnehmer zur jährlichen adventlichen Feier begrüßt werden. Gleich zu Beginn der Veranstaltung versetzte die Sängergemeinschaft Jöllenbeck die Gäste mit einer gelungenen Auswahl von Liedern in eine weihnachtliche Stimmung, die sich nach dem gemeinsamen Singen des Liedes "Tochter Zion, freue Dich" den ganzen Nachmittag fortsetzte.
Das folgende Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen nutzten die Teilnehmer gerne zum Klönen; man konnte sich auszutauschen und einfach in guter Atmosphäre zusammensitzen.

Der Tradition folgend war es in diesem Jahr Pfarrer Andreas Albers der besinnliche Worte an alle Gäste richtete. Es ist immer wieder gut, in dieser Zeit einmal innezuhalten. Seine Worte wurden musikalisch begleitet, wozu Pfarrer Albers von Kerstin Biermann unterstützt wurde. Kerstin Biermann war es auch, die ebenso wir Heinz Hönisch, später Weihnachtsgeschichten vorlasen, die zum Schmunzeln anregten.
Zum Abschluss wurde das schöne Weihnachtslied "O du fröhliche" gesungen, und es war spürbar, dass es aus dem Herzen kam.

 

Malkunst im Heimathaus (Weihnachtsmarkt am 20.u.21.12.2014)

 Unter dem Motto „Kunst tut gut“ zeigten Hobbykünstler(innen), auf Einladung des Heimatvereins, während des Weihnachtsmarktes ihre Arbeiten im Heimathaus. Die Malgruppen aus den Kursen der Bielefelder Künstlerin Andrea Ridder, freuten sich ihre Arbeiten einmal der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Die Bilder zeigten Collagen, expressive, abstrakte oder auch zarte Aquarellmalerei.
Andrea Ridder und der Jöllenbecker Hermann Greife erklärten den Besuchern gerne die ausgestellten Bilder. Wer von den Arbeiten berührt war, kann selber zu Pinsel und Palette greifen, die Künstlerin informierte auch über ihre Kursinhalte. Insgesamt kann man sagen: „Auf der Deele im Heimathaus ging es bunt zu“. Die Aussteller und der Heimatverein waren zufrieden mit dem Interesse der Besucher.

Andrea Ridder (li) und Hermann Greife im Gespräch mit Besuchern Kaffeetrinken in der Heimatstube

Eine Etage höher wurde auch „gema(h)len“, allerdings Kaffee. Die Frauen des Heimatvereins boten an beiden Tagen in der Kaffeestube ihren selbst gebackenen Kuchen bei Kaffee oder Tee an.

 

Das war die letzte Veranstaltung des Heimatvereins Jöllenbeck im Jahre 2014

Der Vorstand des Heimatvein Jöllenbeck von 1947 e.V. wünscht allen seinen Mitgliedern und Freunden ein glückliche und gesundes 2015.

Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr alle gesund und munter wieder.


PS. Nicht vergessen die erste Veranstaltung ist bereit am 3. Jan. 2015 !!

 


Quellenhinweis:

HV-Jöllenbeck

Bildnachweis:

Archiv HV-Jöllenbeck

 

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