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März

Zur Themenreihe "Klönen und Mehr" am 20. März 2018

war Friedhelm Siekhaup zu Gast im Heimathaus Jöllenbeck.

 Er hielt einen lebhaften Vortrag über seinen Lebensweg vom 

 Unternehmer in der Leinenindustrie bis zum Prädikanten.

 

Bielefeld ist in seiner Stadtgeschichte seit 1680 mit dem Flachsanbau und seiner Weiterverarbeitung zum Leinen eng verbunden. Dadurch konnten viele Arbeitsplätze entstehen und die Stadt kam zu Wohlstand.

 Webereien wie Delius in Jöllenbeck und  Bozie, Kisker, Dornbusch und die Ravensberger Spinnerei entstanden.  Bielefeld war für sein feinstes Leinen bekannt. Durch ein eingeführtes Qualitätssiegel hatten die Stoffe einen Qualitätsbegriff und es konnten höhere Preise verlangt werden. Viele der feinsten Leinenstoffe wurden nach Holland, England und ins Baltikum versandt.

Friedhelm Siekhaup in "Klönen und Mehr" Bestes Bielefelder Leinen

Herr Siekhaup begann 1962 seine Lehre als Industriekaufmann in der Firma Strunkmann und Meister. Zehn Jahre später übernahm er die Geschäftsleitung.

In der Leinenweberei konnten durch Jacquardwebmaschinen feine Muster mit eingewebt werden. So hatte Herr Siekhaup, nicht nur wenn Aussteuerwäsche notwendig wurde, zu vielen Fürstenhäusern Kontakte. Auch der eingewebte Bundesadler auf Mundtüchern brachten ihm hochrangige Geschäftsverbindungen.

Der Textilbereich hat es in den 80 Jahren immer schwerer, denn nicht nur die textilen Servietten wurden durch andere Materialien ersetzt.

Herr Siekhaup machte sich 1982 selbstständig und spezialisierte sich auf den Handel mit Webprodukten für die Handarbeit.

Parallel dazu konnte er seine zweite, schon lange ausgeführte Leidenschaft des Predigens in der evangelischen Kirche durch eine  spezielle Ausbildung intensivieren. So ist Herr Siekhaup heute in der evangelischen Altstädter Nicolaigemeinde als Prädikant tätig. Aber auch dort begegnet ihm immer wieder das feine Bielefelder Leinen. Denn auch die Pastoralwäsche ist aus Leinen und das feine Gläsertuch zum Abdecken des Abendmahlkelches hat  einen eingewebten Kelch.

Danke für das Begreifen der feinen Musterstücke und den interessanten Vortrag ihres Lebensweges.

 (Ein Bericht von Petra Voss)

 

 

 

Dankeschön-Abend am 22.03.2018 im Heimathaus

 

Nach dem Brand am 11.11. im letzten Jahr ist nun die Heimatstube wieder voll renoviert und erstrahlt im neuen Glanz.

Der Vorstand bedankte sich nun mit einem Imbiss bei den Handwerkern für die geleistete Arbeit.

Anwesend waren Vertreter der Unternehmen, angefangen bei dem Brandschaden-Beseitigungsunternehmen, über Trockenbauer, Installateure, Maler, Bodenverleger bis zu den Lieferanten der Möbel, der Küche und des neuen Einbauschrankes. Ebenso war als Vertreter des Heimathausvereins dessen 2. Vorsitzender, Ernst-August Stratmann, anwesend.

Besonders eingeladen waren die Eheleute Reuter von der Westfalen Tankstelle, welche im Rahmen ihres Firmenjubiläums eine hohe Geldspende dem Heimatverein zur Verfügung gestellt hatte. Für diese Spende bedankte sich Uwe Biermann, als Vereinsvorsitzender, mit einem Blumenstrauß.

Eheleute Reuter Handwerker in der Heimatstube

 Einen Strauß erhielt auch die Familie Gäsing. Frau Gäsing hatte während der Bauarbeiten ihre Toilette den Gästen des Heimathauses uneigennützig zur Verfügung gestellt, wodurch der Heimatverein seine Veranstaltungsreihe „Klönen und Mehr“ in der Deele des Heimathause weiter durchführen konnte.

Frau Gäsing

 Das Kaffeestuben-Team erwartet nun wieder an den Markttagen, freitags von 15:00 bis 17:00 Uhr Gäste in der „neuen“ Kaffeestube zu selbst gebackenem Kuchen und frischem Kaffee.

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