Gajos ehem. Meyer zu Jöllenbeck
Grundschule am Waldschlösschen
Westerfeldschule
Blick auf die Marienkirche
Kath. Liebfrauenkirche
Amt Jöllenbeck
Marktplatz
Spielplatz im Pfarrwald
Café Nostalgie
Moschee
Grafschaftsdenkmal
Am Tieplatz
Ev. Marienkirche
Ehemaliger Bahndamm
CVJM Heim
Upmeier zu Belzen
Ehemalige WIndmühle
Heimathaus
Neuapostolische Kirche

Berichte 2011

.

Jahreshauptversammlung am 22.01.2011, 117 Teilnehmer

Die Mitglieder des Heimatverein Jöllenbeck trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte zum „Auerhahn“ in Melle-Küingdorf. Hans-Heinrich Klußmann wurde für drei weitere Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt. Uwe Biermann bleibt 2. Vorsitzender mit den zusätzlichen Ämtern des Wanderwegewartes bzw. Wanderwartes. Kassenwart Rudolf Kobusch und Protokollführerin Angela Deutsch wurden gleichfalls in ihren bisherigen Ämtern bestätigt.

Hans-Heinrich Klußmann begrüßte die positive Entwicklung der Mitgliederzahl, 2010 wurden 71 neue Mitglieder gewonnen. 25 Jubilare werden dieses Jahr noch geehrt. Weiter dankte H.-H. Klußmann den ausgeschiedenen Mitgliedern Dr. Volker Müller, Winfried Beck und Manfred Wörmann für ihre geleistete Arbeit im Heimatverein.

Nach Abwicklung der Tagesordnung, beschloss das gemeinsame Abendessen mit anschließendem Tanz, die Veranstaltung.

Gruppenbild Vorstand

 

Heimatverein im Bergdorf Rödinghausen 19.02.2011, 77 Teilnehmer

Die Halbtagesfahrt begann mit einer Besichtigung der Ev. Bartholomäus-Kirche in Rödinghausen am Wiehengebirge. Es ist erstaunlich, über welche Kostbarkeiten kleine Gemeinden oft verfügen. Herausragend ist der herrliche Schnitzaltar aus dem Jahre 1520, sowie die erste Versbibel in niederdeutscher Sprache, gedruckt 1596 in Hamburg. Der spätgotische Altar beeindruckt durch seine künstlerische Gestaltung und Aussagekraft, sein Stifter stammte aus dem Rittergeschlecht: „von dem Bussche“ in Melle. Beide Kostbarkeiten sind Zeugnisse der Sprache aus der Zeit Luthers. Die Geschichte der Kirchengründung beginnt im 9. Jahrhundert, die älteste schriftlich erhaltene Erwähnung der Bartholomäus-Kirche, stammt aus dem Jahr 1233. Erweiterungen erfolgten im 16. und 19. Jahrhundert, bis 1962/63 eine grundlegende Renovierung erfolgte. Heute präsentiert sich die Bartholomäus-Kirche als ein Bauwerk mit vielen Hinweisen auf die bald tausendjährige Geschichte. Kirchenmeister Herbert Pohler von der dortigen Kirchengemeinde hat in seinem einstündigen Vortrag dies alles den Heimatfreunden aus Jöllenbeck nahe gebracht.

In der Bartholomäuskirche Rödinghausen In Brüngers Landwirtschaft
   In der Bartholomäus- Kirche    In Brüngers Landwirtschaft

Das traditionelle Grünkohlessen, immer im Februar, fand in Brünger`s Landwirtschaft in Westkilvern statt. Eine umgebaute Scheune mit rustikaler Ausstattung schaffte die entsprechende Atmosphäre. Das anschließende Essen, reichhaltig und schmackhaft, hat sicher die Teilnehmer zufrieden gestellt. Bei angeregter Unterhaltung verging die Zeit schnell, und gegen Abend fuhren die Busse nach Jöllenbeck zurück.

 


Klönen und mehr ... Thema: Der Wald braucht uns nicht! 24.02.2011

Aber wir brauchen den Wald! Das war einer der vielen Merksätze die Heinz Gößling in seinem Vortrag über den Wald den Heimatfreunden nahe legte. Der Heimatverein hatte eingeladen, und viele Interessierte waren gekommen. Dass der Wald und unser Klima in eineHeinz Gößling während des Vortragesm Zusammenhang stehen, wurde bei diesem Vortrag deutlich. Stürme, Sintfluten und Hitzewellen deuten auf ein gestörtes Ökosystem hin. Jeder Baum ist einechemische Fabrik, er produziert frische Luft für unser Klima, darum ist eine sinnvolle Forstwirtschaft für das Ökosystem Wald so wichtig. Leider sind unsere Wälder keine natürlichen Wälder mehr, sondern werden vom Menschen forstwirtschaftlich bearbeitet und genutzt, somit verliert der Wald an Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Zum Schluss wies Heinz Gößling noch auf den Waldlehrpfad am Tierpark Olderdissen hin. Der Lehrpfad besteht nun 40 Jahre und wurde von ihm und einem Freund seinerzeit angelegt, und hier schließt sich der Kreis, das Thema Wald war schon immer ein Anliegen des Vortragenden. Der Vortrag wurde in moderner Technik mittels Power-Point-Verfahren gezeigt, dafür gebührte dem Heimatfreund Rolf Finke ein besonderer Dank, für seine geleistete Arbeit.

 

 

Heimatverein auf heimatkundlicher Fahrt 19.03.2011, 51 Teilnehmer

Das erste Ziel war das Industriedenkmal „Glashütte Gernheim“ bei Petershagen. Ein Kegelturm an der Weser erinnert an die Glashütte aus dem 19. Jahrh. 1998 als Industriedenkmal wieder eröffnet, erinnern die Museumshäuser an den Werdegang vom Sand zum Glas. Die Kunst des Glasmachens ist an der Weser zu Hause, gleichzeitig wurden die harten Lebensbedingungen der Arbeiter und ihrer Familien deutlich. Mit 1500 Objekten von der Glasvase, buntem Fensterglas bis zu Einweckgläsern wird so ziemlich alles gezeigt, was damals produziert wurde. Die anschließende Schauproduktion ließ die Glasherstellung richtig lebendig werden.

Glasmuseum Gernheim Im Heringsfänger Museum Heimsen
  Glasmuseum Gernheim    Heringsfänger Museum Heimsen

Nach dem Mittagessen stand das „Heringsfänger-Museum“ in Heimsen auf dem Programm. Das Städteviereck Minden-Bückeburg-Stadthagen-Stolzenau war das größte zusammenhängende Wohngebiet deutscher Heringsfänger. Schlechte Lebensbedingungen zwangen viele Familien nach Amerika aus zuwandern, oder eine Saison als Heringsfänger an die Nordsee zu gehen. Das Museum zeigt im Haupthaus in 12 Ausstellungssegmenten den Ablauf einer Fangreise, unterstützt von einem Videofilm aus dem Jahre 1938. Die beiden Museumsführer waren selbst als junge Männer zur See gefahren, und konnten somit die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen anschaulich schildern. Der zweite Teil der Führung zeigte im angeschlossenen Heimatmuseum die Lebensweise der Heringsfänger-Familien. Beide Museen sind mit viel Liebe zum Detail aufgebaut, und vermitteln einen Eindruck vom Leben und Arbeiten der Menschen an der Weser. Ein Besuch in Gernheim und Heimsen kann sehr empfohlen werden.

 

Osterspaziergang in den Frühling 25.04.2011, 49 Teilnehmer

Bei Sonnenschein fuhren an die 50 Heimatfreunde mit nach Borgholzhausen. Ein Teil von ihnen besichtigte das dortige Heimatmuseum, die anderen fuhren weiter zum Luisenturm. Nach der Turmbesteigung hatten die Teilnehmer einen weiten Blick ins Ravensberger Hügelland. Die anschließende Wanderung führte durch das Naturschutzgebiet „Johannisegge“ Der leicht abschüssige Wanderweg bot Natur pur, vorbei an schmucken Bauernhöfen bot sich den Wanderern manch schöner Ausblick. Ziel war die Gasstätte Hagemeyer, wo ein abschließendes Kaffee trinken stattfand.

 

 

Am Luisenturm Borgholzhausen

 

 

Wegezeichner auf Fortbildung 08.05.2011, 12 Teilnehmer

Die Wanderwegzeichner des Heimatverein Jöllenbeck weilten beim Sauerländischen Gebirgs-verein in Arnsberg. Zusammen Wegezeichner im Sauerlandmit Wanderwegwart Uwe Biermann wollten sie sich über die verschiedenen Wanderwegmarkierungen informieren, der SGV hat dort extra dafür einen Lehrpfad angelegt. Wanderzeichen auf glatter Rinde (Buchen, Eschen) werden mit umweltfreundlicher Farbe aufgetragen. An Bäumen mit dickborkiger Rinde kann auch mit kleinen Alustiften gearbeitet werden. An Lichtmasten und Verkehrsschildern verwendet man Aufkleber des Wanderzeichen Diese Möglichkeiten und viele weitere Informationen wurden den Teilnehmern nahe gebracht. Am Nachmittag stand die Besichtigung der renaturierten Ruhr auf dem Programm, mit einem 9 km Rundgang fand der Besuch im Sauerland seinen Abschluss. Mit guter Laune und bei sonniger Abendstimmung fuhren die Teilnehmer nach Jöllenbeck zurück.

 

 

Infogang im Hofdrubbel „Dreeke“ 26.05.2011 ca. 80 Teilnehmer 

Der Heimatverein Jöllenbeck hatte wieder zum Infogang eingeladen, und an die achtzig Heimatfreunde zeigten Interesse am Rundgang mit Heinz Gößling.

Die Höfe Dreekmann, Vahle-Döpke, Schulze und Schulte-Doinghaus, bilden das Hofdrubbel Dreeke“ in Jöllenbeck, es ist bis heute in der damaligen Ansiedlungsform erhalten geblieben.

Auf Hof Dreekmann Rotbuche im Garten Dreekmann
  Auf Hof Dreekmann   Rotbuche im Garten Fam. Dreekmann

Der 1786 erbaute Hof Dreekmann war die erste Station, die repräsentative Hofanlage wird heute vielfältig genutzt. Neben der Landwirtschaft befinden sich auf dem Hofgelände die Tennisplätze des Tennisclub Dreeke sowie ein Metallverarbeitungsbetrieb, alles in einer Park ähnlichen Anlage. Imposant die 200jährigen Hänge-Rotbuche, geschützt als Naturdenkmal. Die Besucher erfuhren auch etwas über den Anbau und die Nutzung von „Miscantus“, Chinaschilf genannt. Die energiereiche Pflanze versorgt den kompletten Hof mit Heizenergie.

Der Hof Döpke-Vahle wird heute als Reiterhof genutzt. Pferdegewieher und ein Hufschmied bei der Arbeit empfing die Besucher auf der großen Deele, eine selten gewordene Atmosphäre Ein Großbrand vernichtete das Haupthaus, das 1871 im damaligen Stil wieder aufgebaut wurde. Ab 1916 befand sich ein Betrieb zur Margarine- und Pflanzenbutter-Herstellung auf dem Hof. Ein Gebäude beherbergte bis 1960 eine Außenstelle der JVA-Ummeln bzw. Herford, die Strafgefangenen wurden zur Feldarbeit auf den Höfen eingesetzt.

Die ansprechende Hofanlage Schulze (früher Kindermann), war die dritte Station. Die Familien Schulze Senior und Junior empfingen die Besucher vor dem großen Deelentor des 1770 erbauten Haupthauses. Hermann Schulze sen., sowie einige Zeitzeugen aus früherer Zeit, ergänzten die historischen Ausführungen von Heinz Gößling mit kleinen Anekdoten. Auf der Deele des Zweiständer-Hauses, die seit Jahren als „Feierdeele“ gemietet werden kann, zeigte eine Bilderschau alte Aufnahmen vom Hof und seiner Bewohner. Zum Abschluss hatte die Familie Schulze einen kleinen Imbiss mit Umtrunk vorbereitet, den die Teilnehmer dankbar annahmen.

Hufbeschlag auf Hof Döpke-Vahle Fam. Schulze
  Hufbeschlag auf Hof Döpke-Vahle    Heinz Gößling begrüßt Fam. Schulze sen. u. jun.

An dieser Stelle dankt der Heimatverein für die große Gastfreundschaft auf den drei besuchten Höfen. Ein besonderer Dank gilt Heinz Gößling, für seinen mit viel Einsatz und Freunde vorgetragenen Infogang im Hofdrubbel „Dreeke“.

 

Infogang zur Fa. Boge Kompressoren 08.09.2010, ca. 40 Teilnehmer 

Der Heimatverein Jöllenbeck hatte im Rahmen seiner Infogänge eingeladen, und 40 Heimatfreunden nahmen die Gelegenheit war, die Firma Boge Kompressoren zu besichtigen.

Heinz Gößling begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich schon mal vorab bei den anwesenden Mitarbeitern der Firma Boge. Die Entwicklung zur Weltfirma wurde beim anschließenden Film im Vorführraum deutlich. Die Firma Bogen exportiert 60 Prozent ihrer Waren in 80 Länder der Welt. Seit 1977 produziert Boge in Jöllenbeck, auf dem ehemaligen Gelände Lechtermanns-Hof.

Die anschließende Betriebsbesichtigung brachte den Frauen und Männern die Produktion nahe. Kolben- oder Schrauben-Kompressoren, die Vielfalt ist enorm. Pro Jahr verlassen über 8500 Tonnen Kompressoren das Werk. Die dafür notwendige Logistik bietet das neue Hochregallager mit 7900 Stellplätzen, die Infogänger zeigten sich sehr beeindruckt.

Firmengebäude Boge Betriebsbesichtigung
  Firmengebäude an der Otto-Boge-Str.   Betriebsführung

Nach so vielen Eindrücken und Informationen bildete ein kleiner Umtrunk im Ausstellungsraum den Abschluss. Otto Boge begann im Gründerjahr 1907 mit der Montage und Wartung von Türschließern (BKS), entwickelte und fertige um 1922 sogar Motorräder. Erst 1950 begann die moderne Serienfertigung von Kolben-Kompressoren im typischem Boge-Blau. Produkte der Firmengeschichte waren hier ausgestellt.

Heinz Gößling dankte zum Schluss der Firmenleitung für die Besichtigung durch den Heimatverein, und bezogen auf die blauen Firmengebäude war sein Ausspruch: „Die blauen Wände sind durchsichtiger geworden“, das I-Tüpfelchen auf einen interessanten Nachmittag.

 

Gebrüder Wertheimer - Spurensuche  27.10.2011

Der Heimatverein Jöllenbeck hatte zu diesem Vortrag ins Heimathaus eingeladen. Referent Friedhelm Wittenberg hatte viel Zeit in den Archiven geforscht, und einen umfangreichen Bildvortrag zusammen gestellt.Josef Wertheimer gründete 1889 die Seidenweberei,die vor 75 Jahren auf Druck der Nationalsozialisten, von den Brüdern Wertheimer verkauft werden musste. Mehrere Generationen von Jöllenbeckern haben hier ihr Brot verdient, in der Blüte des Unternehmens waren es über 660 Beschäftigte.Immer wieder stellte der Referent das soziale Wirken von Paul und Eduard. Wertheimer für Jöllenbeck heraus. Über Hintergründe, Begleitumstände und die persönlichen Verhältnisse der Wertheimer`s war bisher wenig bekannt. Friedhelm Wittenberg: Mit der Erinnerung an ihr Schicksal soll ihnen ein Zeichen der Anerkennung, Gerechtigkeit und Menschenwürde gesetzt werden.

 

 

 

Nordic-Walker in Münster 29.11.2011, 25 Teilnehmer 

Die Nordic-Walking-Gruppe des Heimatverein Jöllenbeck startete in der Adventszeit mit 25 Heimatfreunden per Bus und Bahn zum Weihnachtsmarkt nach Münster. Nach zweistündiger Anreise war zunächst ein stärkendes Münster WeihnachtsmarktMittagessen angesagt. Münster bietet fünf Weihnachtsmärkte in der Innenstadt an, alle sind bequem zu Fuß erreichbar. Vom größten und ältesten im Rathaus-Innenhof, führt der Weg zum Lichtermarkt St. Lamberti, am Prinzipalmarkt. Das Weihnachtsdorf am Kiepenkerl liegt auf dem Weg zum Giebelhüüsken-Markt, hier wird Handwerkskunst geboten. Zum Schluss bietet sich der Adventsmarkt am Aegidiimarkt an. Jeder Weihnachtsmarkt hat seinen eigenen Charme, und mit seinen typischen Weihnachtshäusern und Angeboten, wird viel Abwechslung geboten. Alles in allem war es ein erlebnisreicher Tag


  Auf dem Weihnachtsmarkt in Münster

 

 

Adventsfeier auf dem Uphof 03.12.2011, 95 Teilnehmer 

Am Samstag, vor dem 2. Advent, veranstaltete der Heimverein Jöllenbeck seine adventliche Feier. 100 Mitglieder waren der Einladung gefolgt, und fuhren mit Bus und Pkw zum Uphof in Jöllenbeck. Hier begrüßte der 1. Vorsitzende Hans-Heinrich Klußmann die Heimatfreunde auf der festlich geschmückten Deele. Als Gastredner konnte er Hans-Erich Klasse vom CVJM Jöllenbeck willkommen heißen. Die vielen Vorbereitungen und Geschenke für das kommende Fest, war der rote Faden im Vortrag von Hans-Erich Klasse. Die Geburt Jesus, als das größte Geschenk Gottes zu Weihnachten an uns Menschen, brachte er den Anwesenden in seinem besinnlichen Vortrag nahe.

Erich Klasse, Gisela Upmeier, Hans Klußmann Adventfeier
   Erich Klasse, Gisela Upmer, Hans-H. Klußmann    Adventfeier auf dem Uphof

Auf der Gitarre begleitete Kerstin Biermann anschließend die Heimatfreunde beim Singen der Weihnachtslieder, bevor es an den weihnachtlich geschmückten Tischen Kaffee und Kuchen gab. Es ist schon Tradition, dass die Sängergemeinschaft Jöllenbeck die Heimatfreunde mit weihnachtlichen Liedern erfreut. Sängerinnen und Sänger ließen sich von der weihnachtlichen Stimmung anstecken und brachten ihre Lieder klangvoll zu Gehör, was mit anerkennendem Beifall bedacht wurde. Das Lied „Tochter Zion freue dich“, gemeinsam von Chor und Heimatfreunde gesungen, bildete den Abschluss einer besinnlichen und harmonischen Adventsfeier.

 

 Ein Fahrensmann nimmt seinen Hut

Der Heimatverein Jöllenbeck und das Busunternehmen Kreft aus Werther-Häger haben Jahrzehnte lang zusammen gehört. Seit 1960, also über 50 Jahre, hat das Unternehmen den Heimatverein auf seinen Ausflügen gefahren. Nun nimmt Walter Kreft zum Jahresende Abschied vom Busfahren. Er und seine Mitarbeiter haben bei über dreihundert Fahrten den Heimatverein ohne Unfall und Panne sicher ans Ziel gebracht. Das war für den 1.Vorsitzenden Hans-Heinrich Klußmann ein wichtiger Anlass, im Rahmen der Adventsfeier, Walter Kreft mit einem Blumenpräsent dafür zu danken. Auch Walter Kreft dankte den Heimatfreunden für ihre langjährige Treue, und erinnerte an die vielen schönen gemeinsamen Stunden.

  Hans-Heinrich Klußmann, Walter Kreft   Am Lippe See, eine der letzten Fahrten

 

Ein Klönabend der besonderen Art 15.12.2011 ca. 80 Teilnehmer

Im Dezember lud der Heimatverein Jöllenbeck zu seinem traditionellen Klönabend ins Heimathaus ein. Nicht nur Vereinsmitglieder sondern auch Gäste waren herzlich willkommen. Rund 80 Personen kamen, um zum Jahresabschluss noch einmal gemütlich beisammen zu sitzen. Bei Bratwürstchen und Glühwein - mit und ohne Alkohol - wurde gelacht, geklönt und die Erlebnisse des alten Jahres wurden noch einmal durchlebt.

 Scheckübergabe  Becher
   Übergabe des Schecks    Becher "Ich bin ein Jöllenbecker"

 Die Organisatoren hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. Jeder Teilnehmer bekam sein Getränk in einem Becher mit der Aufschrift "Ich bin ein Jöllenbecker" mit demKonterfei des bekannten Jöllenbecker Leineweber, Jobst Heinrich Heienbrok. Dieser Becher ziert nun so manchen Jöllenbecker Haushalt.

Ein Höhepunkt des Abends war der Besuch der Damen Silke Bremer und Sonja Biermann, vom  Haus der Zahnheilkunde in Jöllenbeck. Im Auftrag von Herrn Dr. med. dent. Fayez Jakubi, MSc., übergaben sie dem Heimatverein einen Scheck über einen sehr namhaften Betrag, der im Nachhinein noch einmal erhöht wurde. Der Vereinsvorsitzende, Hans-HeinrichKlußmann, bedankte sich für diese großzügige Spende und versicherte, dass sie zum Zwecke der Heimatarbeit gut verwendet wird.

Der Abend klang harmonisch aus. Immer wieder wurde der Wunsch laut: Solch einen Abend zu wiederholen.

 

Radtouren 

Auch im Jahr 2011 waren die Mitglieder des Heimatverein Jöllenbeck aktiv. Sechs Radtouren hatte Hugo Rieke ausgearbeitet und mit einem Stamm von ca. 20 Teilnehmern durchgeführt. Startpunkt war immer der Parkplatz am Heimathaus. Zum Teil fuhren die Heimatfreunde per Auto ihre Ziele an um dann mit dem Fahrrad, z.B. vom Schloss Tatenhausen aus, das Haller Land zu erkunden. Eine andere Tour führte in die Senne zum Quellgebiet der Ems im Naturschutzgebiet Moosheide. Das neue Infozentrum gibt einen Einblick über den Verlauf der Ems von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee. Tradition und willkommene Abwechslung ist die Einkehr in der örtlichen Gastronomie an den Wegstrecken.


Abendwanderungen

Die Abendwanderungen des Heimatvereins finden gleichfalls großen Zuspruch, was die rege Teilnahme zeigt. Wanderwart Uwe Biermann kann mit einem festen Stamm von 30-35 Wanderern rechnen. Die letzte Wanderung hatte die Lisberg-Mühle in Enger zum Ziel. Als kleines Dankeschön hatte Uwe Biermann bei der Ankunft einen Umtrunk organisiert, und eine Musikgruppe erfreute die Ankommenden mit Wanderliedern. Auf dem Rückweg in der Dunkelheit kamen die mit gebrachten Taschenlampen zum Einsatz.
Die Abendwanderungen bieten Berufstätigen die Möglichkeit die Natur zu erleben, und die nähere Umgebung von Jöllenbeck kennen zu lernen. Auch für das Neue Jahre sind Radtouren und Abendwanderungen geplant, und wir hoffen wieder auf große Beteiligung.

 

Drucken E-Mail