Ev. Marienkirche
Grundschule am Waldschlösschen
Blick auf die Marienkirche
Amt Jöllenbeck
Kath. Liebfrauenkirche
Moschee
CVJM Heim
Am Tieplatz
Café Nostalgie
Grafschaftsdenkmal
Marktplatz
Gajos ehem. Meyer zu Jöllenbeck
Ehemaliger Bahndamm
Spielplatz im Pfarrwald
Heimathaus
Upmeier zu Belzen
Neuapostolische Kirche
Ehemalige WIndmühle
Westerfeldschule

Geschichte Jöllenbecks

 

Der Stadtbezirk Jöllenbeck besteht aus den Ortsteilen Jöllenbeck, Theesen und Vilsendorf. Die erste urkundliche Erwähnung von Theesen und Vilsendorf erfolgte im Jahre 1151, während Jöllenbeck im Jahre 1191 erstmalig urkundlich erwähnt wurde.

Das ehemalige Ortszentrum Jöllenbecks am Tie- und am alten Kirchplatz war jahrhundertelang von überregionaler Bedeutung: hier tagten bis 1719 die Landtage der Grafschaft Ravensberg. Nach dem Abriss der alten Kirche am Tie (1877) verschob sich das Ortszentrum schrittweise zum heutigen Marktplatz. Im 19. Jahrhundert war Jöllenbeck das Zentrum der Ravensberger Erweckungsbewegung, parallel dazu breitete sich die Krise des Leinengewerbes aus. Nach 1850 entwickelte sich Jöllenbeck zu einem Zentrum der Textilindustrie.

In einer wechselvollen Geschichte gehörten die Orte Jöllenbeck, Theesen und Vilsendorf ab 1807 zum Königreich Westfalen unter der Regentschaft von Jerome, dem Bruder Napoleons, und von 1810 bis 1813 sogar unmittelbar zu Frankreich.

Die Geschichte Jöllenbecks ist in dem Buch "Jöllenbeck - Heimat im Wandel der Zeit" (ISBN-Nr. 3-928232-02-9) beschrieben. Erhältlich in der Bezirksvertretung.

Vom 1. Oktober 1930 bis zur kommunalen Neuordnung am 1. Januar 1973 bildeten die Gemeinden Niederjöllenbeck und Oberjöllenbeck (ab 10. August 1952 Jöllenbeck) sowie Theesen und Vilsendorf den Amtsbezirk Jöllenbeck. Der Stadtbezirk Jöllenbeck im Norden von Bielefeld hat sich mit seiner guten Infrastruktur zu einem beliebten Wohngebiet entwickelt. Die Einwohnerzahl stieg seit dem Zusammenschluss mit der Stadt Bielefeld, am 1. Januar 1973, auf jetzt ca. 22.000. Im Stadtbezirk sind Kindergärten, vier Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule, ein Freibad und viele Einkaufsmöglichkeiten vorhanden. Durch die Erschließung neuer Wohngebiete wird die Einwohnerzahl mittelfristig weiterhin überproportional ansteigen.

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