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Berichte

 

Ostereierfilzen bei den „Jürmker Kinner“

                                                           

Am 13.04.2019 fand zum ersten Mal die Jugendgruppe „Jürmker Kinner“ statt. Sowohl mit Neugierde, als auch noch etwas zögerlich trafen um 14 Uhr 17 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren mit ihren Eltern im Heimathaus in Jöllenbeck ein.

Nachdem die organisatorischen Dinge erledigt waren und jeder sein Namensschild angeklebt hatte, verabschiedeten sich die Eltern und die Kinder gingen mit den sieben Mitarbeitern und Petra Voß unten auf die Deele.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte Frau Voß, die die Inhaberin des Geschäftes „Rund um Wolle Fadenlauf“ in Jöllenbeck ist, wie die Filzeier hergestellt werden.

Zunächst suchte sich jedes Kind farbige Märchenwolle, die aus reiner Schafswolle besteht, aus einem riesigen Korb aus. Aber dies klingt leichter als gedacht. Um die Wolle zu teilen musste man erst die richtige Taktik herausfinden. Die Kinder brauchten nicht nur Kraft, sondern mussten die Märchen Wolle zunächst etwas mit den Fingern kämmen, um die Fasern besser auseinander ziehen zu können. Aus den dünnen Fasern legten sie dann einen „Teppich“ zusammen. Diesen legten die Kinder nun auf ein Obstnetz und die Erwachsenen halfen bei dem Übergießen mit dem warmen Seifenwasser. Nun verpackten die Kinder ein Plastikei wie ein Geschenk in ihren nassen „Teppichen“ und legten ihre Pakete fest in die Obstnetze hinein. Nun haben kreisende Bewegungen mit der Hand darüber die Märchenwolle verfilzt. Nach dem Auswringen und Trockenschleudern in der Salatschleuder gab es eine stärkende Pause mit Getränken, Muffins und einem überraschenden Kuchen mit Schmetterlings-Muster aus Schokolade innen drin.

Nach der zweiten Filz-Runde war es Zeit, die Eier in Osterkörbchen aus Zeitung zu verpacken und noch etwas zu spielen. Das Heimathaus wurde durch die Spielfreude der Kinder mit Sack hüpfen und Gummitwist auf Herz und Nieren geprüft, während der Osterhase schon einmal seine ersten Schokohasen und gefärbten Eier auf der Deele versteckt hat.

Alle Kinder, Eltern und Mitarbeiter sind der Meinung, diese Aktion hat Wiederholungsbedarf und das Heimathaus freut sich auf eine neue Erkundung der Jürmker Kinner Ende Juni.

 

 

„Der Jölle entlang“

 

Die „Jürmker Kinner“ gingen in der zweiten Runde auf Forschertour entlang der Jölle. Am 29.06.2019 waren wir mit Kindern unterwegs und haben den Jölle Bach in Bielefeld - Jöllenbeck untersucht.

Gestartet sind wir am Heimathaus Jöllenbeck, wo die Jölle entspringt. Mit den unterschiedlichsten Untersuchungen während des weiteren Verlaufes endete unsere Tour im Waldgebiet Peppmeierssiek.

Zu unserer Ausstattung gehörten Gummistiefel, Kescher, Eimer, Lupengläser und ein Infrarotthermometer. Unterwegs haben wir immer wieder Ausschau nach der Jölle gehalten, um Wasserproben zu nehmen und die Wassertemperatur zu messen.

Auf Höhe des Straßendurchlasses Oerkenweg haben wir dann genauer hingeschaut und mit dem Kescher versucht, Tiere zu fangen und diese zu beobachten. Einen Frosch haben wir leider vergebens gesucht, dafür aber unter anderem viele Wasserläufer entdeckt.

An der Stelle haben wir dann auch unser Lager aufgebaut und die eigenen kleinen Snacks gegessen.

Weiter ging es danach durch den Bach, entweder mit Badeschuhen oder Gummistiefeln. Wir wurden bei jedem Schritt überrascht, wie unterschiedlich tief oder flach der Bach doch ist, so dass uns das Wasser entweder von oben in die Stiefel geflossen ist oder die Badeschuhe im Schlamm stecken blieben.

Abschließend  haben wir eine Matschrutsche mit dem Wasser aus der Jölle hergestellt. Hier hatten die Kinder besonders viel Freude herunter zu rutschen.

Dem Zustand unserer Kleidung nach zu urteilen hatten wir alle einen wunderbaren Nachmittag mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen rund um die Jölle.

 

Bericht: Lisa Hönisch

 

 

Bienen und Honig

Bei sonnigem Herbstwetter ging es am 7.9.2019 dieses Mal für die Jürmker Kinner um Bienen und Honig. Auf dem Hof von Große-Wöhrmann / Grundmann, Im Bargfelde 64, trafen sich 15 aufgeregte Kinder mit unserem Team.

Zusammen ging es erst einmal durch den verwunschenen Bienengarten zu einer von 16 Beuten. Dort durften wir hautnah die Bienen erleben. Friedrich-Wilhelm Große-Wöhrmann imkert schon Jahrzehnte und ist engagiert in hiesigen Imkervereinen. Unter seiner fachkundigen Anleitung durfte Lasse direkt an eine der Beuten heran und verschiedene Waben herausholen. Auch Bienen hautnah erleben stand im Vordergrund und so wurden Bienen auf die Hand gesetzt, wenn die Kinder es ausprobieren wollten.

Im Bienengarten haben wir viel über die Bienen und die Honigproduktion gelernt. Wie wichtig die kleinen Insekten für die Bestäubung sind, aber auch die Relevanz verschiedener Blumen und Obstbäume. Aus der Erklärung wurde klar, wie Wildwuchs und Unterschlupfmöglichkeiten für verschiedene Tiere zu einer wundervollen Einheit verschmelzen können.

Danach ging es für die Kinder weiter. Auf dem Hof waren von unserem Team Stationen vorbereitet worden. Dort konnten die Kinder Dips aus Honig anrichten, Bienenwachskerzen drehen, ein Insektenhotel bauen, Honig abfüllen und Bienenwachstücher herstellen.

Alles was die Kinder erarbeitet hatten, durften sie natürlich auch mit nach Hause nehmen. Für uns alle war es eine sehr informative und großartige Veranstaltung.

Als nächstes werden sich die Jürmker Kinner am 23.11.2019 treffen. Dann wollen wir, passend zur Adventszeit, einen gemütlichen Nachmittag im Heimathaus mit Knusperhäuschen-Bau veranstalten.

Britta Wemhöner

 

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