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Berichte

2021

 

Ostern 2021

 

Jürmker Kinner - Ostern 2021

Osterstecken schmücken unser Dorf

Zu Gründonnerstag haben sich die Betreuer der Jürmker Kinner eine Aktion überlegt, die auch während der Pandemie machbar ist.

An mehreren Orten in Jöllenbeck, Theesen und Vilsendorf, grüßen bunte Osterstecken und sorgen für gute Laune.

Osterstecken, als Zeichen von Frieden und Freude, sagen - wir denken an Euch.

 

 

 

 

 

 

2020

 

Martinssingen

Am 10.11.2020 wurde wie jedes Jahr das Martinssingen in Jürmke gefeiert.

Bedingt durch die Corona Pandemie und die nicht stattfindenden Umzüge, hatte wir uns entschlossen unseren Jürmker Kinnern eine Überraschungstüte mit Süßigkeiten nach Hause zu bringen.

Neben den Schleckereien wurde eine Bastelanleitung für eine Laterne und ein klassischer Stutenkerl geliefert. Ein Liedtext zu „Sankt Martin“ durfte natürlich nicht fehlen.

 

 

Nikolaustag

Auch den Nikolaustag wollten wir nicht untergehen lassen.

Um noch mehr Jürmker Kinner zu erreichen, haben wir uns mit den Kinderturngruppen des TUS Jöllenbeck und den Kindern der Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Vilsendorf zusammengetan.

Ende November konnten die Stiefel „mit Abstand“ abgegeben werden und am 05.12.2020 wieder abgeholt werden.

Auch der Wunschzettel von Einigen war dabei. 80 Kindern konnten wir so eine Freude machen.

Zur großen Überraschung war im Heimathaus ein jemand eingezogen. Durch das Fenster konnte man gut eine Weihnachtswerkstatt erkennen und am Kleiderständer hingen eine rote Jacke und eine Mütze.

Auch die Wunschzettel tauchen hier wieder auf. Der Weihnachtswichtel aus Jürmke hat alle beantwortet. Im Ohrensessel sitzt in dieser Weihnachtszeit ein weißhaariger Mann. Wir wollen ihn nicht stören – aber ein Blick in die Werkstatt ist erlaubt.

Nachmittags ab 16:00 Uhr ist die Kammer beleuchtet.
Ein Spaziergang lohnt sich.

 

 

2019
 
 

 

Ostereierfilzen bei den „Jürmker Kinner“

                                                           

Am 13.04.2019 fand zum ersten Mal die Jugendgruppe „Jürmker Kinner“ statt. Sowohl mit Neugierde, als auch noch etwas zögerlich trafen um 14 Uhr 17 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren mit ihren Eltern im Heimathaus in Jöllenbeck ein.

Nachdem die organisatorischen Dinge erledigt waren und jeder sein Namensschild angeklebt hatte, verabschiedeten sich die Eltern und die Kinder gingen mit den sieben Mitarbeitern und Petra Voß unten auf die Deele.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte Frau Voß, die die Inhaberin des Geschäftes „Rund um Wolle Fadenlauf“ in Jöllenbeck ist, wie die Filzeier hergestellt werden.

Zunächst suchte sich jedes Kind farbige Märchenwolle, die aus reiner Schafswolle besteht, aus einem riesigen Korb aus. Aber dies klingt leichter als gedacht. Um die Wolle zu teilen musste man erst die richtige Taktik herausfinden. Die Kinder brauchten nicht nur Kraft, sondern mussten die Märchen Wolle zunächst etwas mit den Fingern kämmen, um die Fasern besser auseinander ziehen zu können. Aus den dünnen Fasern legten sie dann einen „Teppich“ zusammen. Diesen legten die Kinder nun auf ein Obstnetz und die Erwachsenen halfen bei dem Übergießen mit dem warmen Seifenwasser. Nun verpackten die Kinder ein Plastikei wie ein Geschenk in ihren nassen „Teppichen“ und legten ihre Pakete fest in die Obstnetze hinein. Nun haben kreisende Bewegungen mit der Hand darüber die Märchenwolle verfilzt. Nach dem Auswringen und Trockenschleudern in der Salatschleuder gab es eine stärkende Pause mit Getränken, Muffins und einem überraschenden Kuchen mit Schmetterlings-Muster aus Schokolade innen drin.

Nach der zweiten Filz-Runde war es Zeit, die Eier in Osterkörbchen aus Zeitung zu verpacken und noch etwas zu spielen. Das Heimathaus wurde durch die Spielfreude der Kinder mit Sack hüpfen und Gummitwist auf Herz und Nieren geprüft, während der Osterhase schon einmal seine ersten Schokohasen und gefärbten Eier auf der Deele versteckt hat.

Alle Kinder, Eltern und Mitarbeiter sind der Meinung, diese Aktion hat Wiederholungsbedarf und das Heimathaus freut sich auf eine neue Erkundung der Jürmker Kinner Ende Juni.

 

 

„Der Jölle entlang“

 

Die „Jürmker Kinner“ gingen in der zweiten Runde auf Forschertour entlang der Jölle. Am 29.06.2019 waren wir mit Kindern unterwegs und haben den Jölle Bach in Bielefeld - Jöllenbeck untersucht.

Gestartet sind wir am Heimathaus Jöllenbeck, wo die Jölle entspringt. Mit den unterschiedlichsten Untersuchungen während des weiteren Verlaufes endete unsere Tour im Waldgebiet Peppmeierssiek.

Zu unserer Ausstattung gehörten Gummistiefel, Kescher, Eimer, Lupengläser und ein Infrarotthermometer. Unterwegs haben wir immer wieder Ausschau nach der Jölle gehalten, um Wasserproben zu nehmen und die Wassertemperatur zu messen.

Auf Höhe des Straßendurchlasses Oerkenweg haben wir dann genauer hingeschaut und mit dem Kescher versucht, Tiere zu fangen und diese zu beobachten. Einen Frosch haben wir leider vergebens gesucht, dafür aber unter anderem viele Wasserläufer entdeckt.

An der Stelle haben wir dann auch unser Lager aufgebaut und die eigenen kleinen Snacks gegessen.

Weiter ging es danach durch den Bach, entweder mit Badeschuhen oder Gummistiefeln. Wir wurden bei jedem Schritt überrascht, wie unterschiedlich tief oder flach der Bach doch ist, so dass uns das Wasser entweder von oben in die Stiefel geflossen ist oder die Badeschuhe im Schlamm stecken blieben.

Abschließend  haben wir eine Matschrutsche mit dem Wasser aus der Jölle hergestellt. Hier hatten die Kinder besonders viel Freude herunter zu rutschen.

Dem Zustand unserer Kleidung nach zu urteilen hatten wir alle einen wunderbaren Nachmittag mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen rund um die Jölle.

 

Bericht: Lisa Hönisch

 

 

Bienen und Honig

Bei sonnigem Herbstwetter ging es am 7.9.2019 dieses Mal für die Jürmker Kinner um Bienen und Honig. Auf dem Hof von Große-Wöhrmann / Grundmann, Im Bargfelde 64, trafen sich 15 aufgeregte Kinder mit unserem Team.

Zusammen ging es erst einmal durch den verwunschenen Bienengarten zu einer von 16 Beuten. Dort durften wir hautnah die Bienen erleben. Friedrich-Wilhelm Große-Wöhrmann imkert schon Jahrzehnte und ist engagiert in hiesigen Imkervereinen. Unter seiner fachkundigen Anleitung durfte Lasse direkt an eine der Beuten heran und verschiedene Waben herausholen. Auch Bienen hautnah erleben stand im Vordergrund und so wurden Bienen auf die Hand gesetzt, wenn die Kinder es ausprobieren wollten.

Im Bienengarten haben wir viel über die Bienen und die Honigproduktion gelernt. Wie wichtig die kleinen Insekten für die Bestäubung sind, aber auch die Relevanz verschiedener Blumen und Obstbäume. Aus der Erklärung wurde klar, wie Wildwuchs und Unterschlupfmöglichkeiten für verschiedene Tiere zu einer wundervollen Einheit verschmelzen können.

Danach ging es für die Kinder weiter. Auf dem Hof waren von unserem Team Stationen vorbereitet worden. Dort konnten die Kinder Dips aus Honig anrichten, Bienenwachskerzen drehen, ein Insektenhotel bauen, Honig abfüllen und Bienenwachstücher herstellen.

Alles was die Kinder erarbeitet hatten, durften sie natürlich auch mit nach Hause nehmen. Für uns alle war es eine sehr informative und großartige Veranstaltung.

Als nächstes werden sich die Jürmker Kinner am 23.11.2019 treffen. Dann wollen wir, passend zur Adventszeit, einen gemütlichen Nachmittag im Heimathaus mit Knusperhäuschen-Bau veranstalten.

Britta Wemhöner

 

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